Humanitäre Notlage in Venezuela: Ärzte fordern Öffnung eines „humanitären Kanals“

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Seit Beginn des Jahres hat die Krise im südamerikanischen Land eine neue Dimension der Demütigung erreicht, die humanitäre Krise wird durch den Mangel an Medikamenten und anderen grundlegenden medizinischen Hilfsgütern ausgelöst (Foto: Screenshot TV/Twitter)
Datum: 08. Juni 2016
Uhrzeit: 14:53 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der aus Argentinien stammende Papst Franziskus wird am Donnerstag (9.) eine Delegation von Ärzten aus Venezuela im Vatikan empfangen und mit ihnen die humanitäre Notlage in ihrem Heimatland diskutieren. Dies gab am Dienstag (7.) die venezolanische Vereinigung für Mediziner bekannt und betonte, dass Verbandspräsident Douglas León Natera vom Oberhaupt der katholischen Kirche zu einer Privataudienz empfangen wird. Am Mittwoch (8.) forderte eine Gruppe von Ärzten Präsident Maduro dazu auf, „die Öffnung eines humanitären Kanals“ zu akzeptieren. Dadurch soll es ermöglicht werden, dringend benötigte medizinische Hilfsgüter und Medikamente einzuführen.

„Herr Präsident, wir bitten Sie die Öffnung eines humanitären Kanals zu akzeptieren. In unserem Heimatland sterben immer mehr Menschen wegen Mangel an medizinischen Hilfsgütern und Medikamenten“, forderte ein medizinischer Vertreter der Universitätsklinik von Merida während einer Rede im Parlament. Die venezolanische Nationalversammlung erklärte bereits im vergangenen Januar die „humanitäre Krise des Gesundheitswesens“ und forderte die Regierung dazu auf, internationale Hilfe zu beantragen.

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