Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

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In Venezuela sind unter Präsident Maduro wichtige oppositionelle Medien von regierungsnahen Unternehmen aufgekauft und kritische Zeitungen durch die Verknappung von Druckpapier zum Verstummen gebracht worden (Foto: Archiv)
Datum: 02. November 2016
Uhrzeit: 12:08 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Zum heutigen UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste. Diese verkörpern in besonders drastischer Weise die rücksichtslose Unterdrückung der Pressefreiheit durch Zensur, willkürliche Verhaftungen, Folter und Mord.

Neu auf der Liste stehen unter anderem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der ägyptische Präsident Abdelfattah al-Sisi und Thailands Junta-Chef Prayut Chan-o-cha. Zu den weiteren Neuzugängen gehören etwa der burundische Präsident Pierre Nkurunziza, Saudi-Arabiens König Salman und Venezuelas Präsident Nicolas Maduro, außerdem die Huthi-Rebellen im Jemen, die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ und die Islamistengruppe Ansarullah Bangla Team in Bangladesch.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Pressefreiheit ist ein hohes Gut, das geschützt werden muss. Allerdings gibt es auch sehr viel Missbrauch dieser Freiheit, zur vorsätzlichen und systematischen Verbreitung von Fehlinformationen bis hin zu dreisten Lügen. An den Punkt sollte die Freiheit Grenzen haben. Hat sie aber nicht, wie man an amerika.21, Neues Deutschland und ähnlichen verlogenen Hetzblättern sehen kann

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