Währungschaos Venezuela: Neue Banknoten eingetroffen

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Am Sonntagabend (18.) Ortszeit gab die Regierung "die Ankunft von Papiergeld" bekannt (Fotos: Screenshot YouTub/BancoCentral)
Datum: 19. Dezember 2016
Uhrzeit: 11:56 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Inmitten ausartender Proteste in mehreren Teilen des Landes, verursacht wegen Fehlens neuer Banknoten, hat Venezuelas Präsident Maduro die schon ungültigen 100-Bolívar-Scheine bis zum 2. Januar wieder für gültig erklärt. Ebenfalls wurde die Schließung der Grenzübergänge nach Kolumbien und Brasilien bis zu diesem Stichtag verlängert. „Sabotage“ soll die Ankunftszeit neuer Banknoten verhindert haben. Am Sonntagabend (18.) Ortszeit gab die Regierung „die Ankunft von Papiergeld“ bekannt.

„Die erste Charge von etwa 13,5 Millionen Stück, verpackt in 272 Kisten, ist angekommen. In jeder Kiste befinden sich etwa 50.000 Einheiten 500-Bolívar-Scheine“, so José Khan, Vizepräsident der venezolanischen Zentralbank, im staatlichen Fernsehen. Nach seinen Worten kam die Lieferung aus Schweden. In den nächsten zwei Wochen werden weitere Chargen von 11,5 und 35 Millionen Stück 500er-Noten erwartet, die mit Noten im Wert von 1.000, 2.000, 20.000 Bolívares ergänzt werden. Es wird erwartet, dass in dieser Woche ebenfalls 3,5 Millionen Münzen im Wert von jeweils 100 Bolívares, in Umlauf gebracht werden. Das Hartgeld wurde nach Auskunft der Zentralbank in Venezuela hergestellt.

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  1. 1
    Don Ewaldo

    Fakt ist,dass die Feinde von Venezuela im eigenen Land zu suchen sind,Keinerlei Aktionen egal Welcher Art,Geldtausch,“MOTORES“, etc.werden zumErfolg führen,solange diese unfähige Brut sich noch im Lande befindet.
    Die Cubaner,obwohl vom Land her Ärmer,haben mindestens eine organisierte Armut zu Leben,…..von Fidel verordnet bekommen,Sie waren ja auch clever genug,Venezuela zum „Latifundio“zu erklären.
    Scheinbar haben,aus bekannten Gründen,die Venezolaner seit Chavez nicht den rasanten Niedergang des Landes begriffen,das Ende wird jetzt,fürchterlich sein.Wie ich sehe,steht die Anarchie ins Haus.Der Venezolaner hat nicht mehr gelernt. Nun müssen Die da durch.

  2. 2
    anonymous

    Also bekommt jetzt jeder Venezuelaner im Schnitt erstmal ca. 2 500 Bolo-Scheine. Nicht einmal genug für 1kg Maismehl. Das wird die Krise bestimmt lösen – nicht. Der größte Witz sind die Münzen, es ist wahrscheinlich besser sie gleich einzuschmelzen und das Metall zu verkaufen.

    • 2.1
      annaconda

      Das mit der Nachricht von der Regierung veröffentlichte Bild,zeigt ein Flugzeug aus Weißrussland ?

  3. 3
    paulo

    was für ein weihnachtsdrama sich diese clowregierung leistet…. die gehört doch eher in die zeit des karnevals, als in die weihnachtszeit, wo man sich gegenseitig beschenken möchte, leider aber nicht kann…. wenn man die ganze situation so betrachtet, erinnert es doch sehr, an die vergangenen ende der unzähligen SOZIALISMUS-PROJEKTE ob in der der DDR, der SOVIETUNION oder den unzähligen weiteren…… alle aber auch gar alle, wurden von den regierungsund parteimitgliedern, AUSGERAUBT und so das volk um seine letzten kleinen ersparnisse gebracht.

    aber gelernt hat man nur eines; “ diese masche geht immer wieder und alle die in der richtigen partei sind, zählen sich danach zu den reichen!

  4. Die lügen besser wie Pinoccho . Deren Meldungen ist nicht zu glauben.Und 13,5 Millionen Scheine von 500bolivares das sind weniger als ein halber Schein pro Einwohner.Was für ein Erfolg ,und das wird mit grossem TraRa angekündigt.Das wird noch wochenlang gehen,mit tausend Beschuldigungen,Verschwörungstheorien und Theater.Ciudad Bolivar ist zerstört und das organisierte Chaos wird weitergehen.

    • 4.1
      Gringo

      Hat jemand schon mal erlebt, daß die Roten keinen
      großen Zirkus um Kleinigkeiten gemacht haben??????

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