Projekt Camisea in Peru: Erste Gaslieferung für Großbritannien

indigenas

Mehrere unkontaktierte Völker und einige zurückgezogen lebende Indianervölker sind im Fördergebiet beheimatet (Foto: Funai)
Datum: 07. März 2017
Uhrzeit: 15:27 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Trotz weltweiter Proteste hat Perus Regierung die umstrittene Gasförderung im östlichen Dschungelgebiet ausgeweitet und fördert Gas aus dem gigantische Projekt Camisea. Vor wenigen Tagen hat ein Tanker die Region verlassen – der erste Transport aus der Camisea-Region für Großbritannien. Das endgültige Ziel des Tankers Gallina, im Besitz vom weltweit führenden Schmierstoffanbieter Shell, ist die Isle of Grain am östlichen Ende der Halbinsel Hoo im Norden der Grafschaft Kent.

Die Camisea-Sendung hat in den englischen Medien kritische Reaktionen ausgelöst. Unterstützer von Fracking fordern, dass das Vereinigte Königreich sein eigenes Gas fördern soll, anstatt es aus dem Amazonas zu importieren. Gegner von Fracking argumentieren, dass die Praxis der hydraulischen Frakturierung irreversible Umweltschäden hinterlässt.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2017 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!