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Kronzeuge Odebrecht-Venezuela: „Hugo Chávez starb auf Kuba“

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Der Ex-Putschist hatte Krebs und unterzog sich auf der Karibikinsel mehreren Operation (Foto: Latinapress)
Datum: 05. Juni 2018
Uhrzeit: 15:45 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Euzenando Acevedo, Ex-Präsident des brasilianischen Baukonzern Odebrecht in Venezuela, gilt als wichtiger Kronzeuge im gigantischen Korruptionsskandal rund um den Mischkonzern mit Hauptsitz in Salvador da Bahia, Brasilien. Wie eine Spinne saß Odebrecht im Netz aus Geheimkonten, Briefkastenfirmen und Geldwäschern, das die Baufirma über ganz Lateinamerika gelegt hatte. Über 800 Millionen Dollar flossen alleine seit 2001 in die Taschen von Politikern, Managern und Staatsbeamten. Der Konzern unterhielt eine eigene Abteilung, die nur für die Zahlung von Schmiergeldern zuständig war. Acevedo gab nun bekannt, dass er 35 Millionen US-Dollar dafür bezahlte, um Aufträge in Venezuela zu erhalten. Ebenfalls hat der Konzern die Präsidentschaftskampagne von Chávez „gesponsert.

Nach seinen Worten ist Hugo Rafael Chávez Frías nicht wie von der venezolanischen Regierung behauptet in seinem Heimatland, sondern auf Kuba gestorben. Der Ex-Putschist hatte Krebs und unterzog sich auf der Karibikinsel mehreren Operation. Er erlag nach Angaben von Nachfolger Nicolás Maduro am 5. März 2013 um 16:25 Uhr Ortszeit im Alter von 58 Jahren seinem Krebsleiden, nachdem sich sein Gesundheitszustand in den letzten Wochen vor seinem Tod immer weiter verschlechtert hatte.

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  1. 1
    Peter Hager

    „Gut informierte Quellen“ aus Kuba haben dies damals sofort durchsickern lassen, und die Welt war angewidert ob der „Krankenbettfotos“ mit der geschminkten, lächelnden Leiche von Chávez, mit der sich seine Töchter fotografieren liessen. Jetzt ist wenigstens das offiziell.

    Aus nicht weniger verläßlicher Quelle sickerte durch, daß man die Behandlung von Chávez absichtlich so gesteuert hat, daß er am Krebs sterben mußte, um die Marionette Maduro an die Macht zu bringen. Bewiesen wurde dies allerdings nicht.

  2. 2
    der Bettler

    fast alle poster haben damals schon gesagt,daß chavez auf dem foto mit den töchtern bereits tot war.
    er müßte so irgendwann mitte-ende dezember verstorben sein.ich hoffe daß das auch amtlich wird,damit die venezolanos endlich mal begreifen wie sie verarscht und ausgebeutet werden von den kubanern,mit beihilfe von maduro mitsammt der regierungsmafia.es ist absolut nichts neues,blos als kronzeuge wird es amtlicher.wir wissen was für eine verlogene bande diese regierung ist,und nicht erst seit maduro.

  3. 3
    Thor

    nichts wirklich neues, wenigstens für klar denkende. Die wirklichen Chavistas werden bis an ihr Lebensende an der Mär festhalten, Chavez wurde von den USA vergiftet, verstrahlt oder ähnliches. Habe genug von diesen Knalltüten im ehemaligen Bekanntenkreis gehabt. Vom Präsidenten bis zum Campesino, ein xxxdummes Volk!

  4. 4
    Pedro Melenas

    …da kann man nur den berühmten Sack Reis erwähnen, der in China umgekippt ist… genau so interessant und wichtig ist die „neue“ Enthüllung.

  5. 5
    Alexandro

    hoffentlich folgt Maduro zur “ Behandlung“ bald seinem Paten.

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