Zahl der politischen Gefangenen in Kuba um 20 Prozent gesunken

Datum: 05. Juli 2010
Uhrzeit: 22:32 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Sinneswandel der kubanischen Führung

Nach einem Bericht der kubanischen Menschenrechtsorganisation ist die Zahl der politischen Gefangenen in Kuba seit Anfang des Jahres um 20% zurückgegangen. Human Rights Kuba ist eine nicht-offizielle Institution, die sich illegal in Kuba befindet, aber von der Regierung von Präsident Raul Castro geduldet wird.

Nach Ansicht der Kommission gibt es auf Kuba derzeit 167 Gefangene aus politischen Gründen. Ende des Jahres 2009 betrug diese Zahl noch 201. Während der Regierungszeit von Fidel Castro befanden sich etwa doppelt soviele Gefangene aus politischen Gründen in kubanischen Haftanstalten.

Laut dem Leiter der Kommission, Elizardo Sanchez, ist diese Verringerung auf einen „Wandel in der Art der politischer Unterdrückung zurückzuführen“. Nach seiner Ansicht haben sich die Haftstrafen in Verfolgung und Einschüchterung politisch Andersdenkender umgewandelt. Der Bericht verweist auf mehr als 800 Fälle, in denen Personen verhaftet und nach gewisser Zeit ohne Anklage freigelassen wurden. Nach Meinung internationaler Analysten gibt es jedoch Anzeichen dafür, dass Raul Castro bereit ist, mehr Dissidenten freizusetzen.

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