Armut und Klimawandel sind Ursachen von Dengue in Lateinamerika

Datum: 17. Februar 2011
Uhrzeit: 05:04 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Brasilien ist eines der am schwersten betroffenen Länder

Laut Berichten der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) sind Armut und der Klimawandel die Hauptgründe für eine Ausbreitung des Dengue-Virus in Lateinamerika. Eins Sprecher der Organisation erinnerte daran, dass 80% der Fälle zwischen 2006 und 2010 in Brasilien, Kolumbien, Venezuela, Mexiko, Costa Rica und Honduras registriert wurden.

Im Jahr 2010 starben fast 1.200 Personen an Dengue. Es gab 44.656 schwere Fällen mit größeren Ausbrüchen in Brasilien, Peru, Kolumbien, Venezuela, Nicaragua, Mexiko, Puerto Rico, Honduras, Dominikanische Republik und anderen karibischen Inseln. Brasilien war eines der am schwersten betroffenen Länder mit rund einer Million Infektionen und 500 Todesfällen, gefolgt von Honduras mit 83 Todesfällen und fast 66.000 Infektionen.

Der Nordosten Perus ist durch einen Ausbruch des Dengue-Fieber betroffen. Die peruanischen Gesundheitsbehörden haben in der Region Loreto, der flächenmäßig größten Region Perus, die Alarmstufe Rot ausgerufen. Laut Gesundheitsminister Dr. Oscar Ugarte wurde das Auftreten einer neuen Variante des Virus mit dem Namen “Asiático-Americana” bestätigt, der vermutlich aus Brasilien stammt. Dieser neue Stamm ist nach seinen Worten schwer zu behandeln und hat inzwischen zu einer Epidemie mit tausenden von Infektionen geführt. In der peruanischen Stadt Iquitos sind nach offiziellen Berichten bisher 14 Menschen an Dengue gestorben.

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