Experte erwartet keine Revolution auf Kuba

fidelraul

Datum: 07. März 2011
Uhrzeit: 16:35 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Kommunistischer Sicherheitsapparat ist allgegenwärtig

Peter Siavelis, Professor für Politikwissenschaft an der Wake Forest University in Winston-Salem, North Carolina, erwartet auf absehbare Zeit keine Revolution oder Massenproteste für die Demokratie in den Straßen von Havanna. „Die wirtschaftlichen und politischen Bedingungen auf Kuba sind mehr vergleichbar mit denen in Nordkorea als in Ägypten oder auch Libyen. Allerdings ist das Niveau der Repressionen viel umfangreicher und systematischer“, so der Experte für lateinamerikanische Politik.

Laut Siavelis ist der kommunistische Sicherheitsapparat allgegenwärtig und erstickt jede Opposition im Keim, bevor sie überhaupt eine Chance hat zu wachsen. „Fidel und Raul Castro haben immer noch die Unterstützung des Militärs und der Geheimpolizei. Da die Regierung die Medien kontrolliert und nur die Elite der Kommunistischen Partei Internet-Zugang besitzt, haben viele Kubaner die Volksaufstände im Nahen Osten und Nordafrika nicht einmal mitbekommen. Kuba ist ein kleiner, insularer Ort- über den die kommunistische Regierung den Schraubstock hält. Es gibt keinen Austausch von Informationen. Es herrscht ein echtes Gefühl der Isolation bei den Menschen. Dies beraubt ihnen ihre Fähigkeit für jeden sozialen Wandel auf der Karibikinsel“.

Nach Meinung des Experten hat Kuba im Gegensatz zu Ägypten keine nennenswerte organisierte Opposition. Es herrscht kein freier Fluss von Informationen, Nachrichten innerhalb des Landes und aus anderen Ländern fehlen fast komplett. „Kuba ist eine der letzten zentral gesteuerten Volkswirtschaften der Welt. Die Regierung beschäftigt immer noch rund 85 Prozent der Bevölkerung. Präsident Raul Castro hat einige wirtschaftliche Reformen auf den Weg gebracht, aber dies reicht nicht aus. Im vergangenen Jahr hat er angekündigt, dass rund eine Million Menschen in den nächsten Monaten aus ihrem Arbeitsverhältnis entlassen werden. Nun kündigte er an, dass die Entlassungen verschoben werden. Vielleicht hat er dabei mit einem Auge in Richtung Naher Osten und Nordafrika geschielt. Auch wenn Raul einige wichtige Reformen eingeleitet hat- die Wirtschaft ist immer noch in den Händen der Regierung. Dies verhindert jede Chance auf politische Reformen“, so Siavelis.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Reproduktion

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Joern

    Wahnsinn, was für ein Rückschlag für die Freiheit der Menschen im Kommunismus!! Solange Fidel lebt, wird es also doch keine Veränderungen mehr geben. Das überrascht mich, denn ich dachte, die neuen Verordnungen und Erleichterungen, die ich ja gerade selber an den Häuserecken Havannas zu spüren bekam, haben Bestand. Es ist also wieder einmal alles Lüge und Betrug und es ist mit der Rücknahme der neuen Gesetze, wie auch in Mitte der 90-ger Jahre zu rechnen. Fidel sperrt lieber alle Leute ein und unterdrückt sie, als sich der Welt zu öffnen. Ein Diktator bleibt eben immer einer.

  2. 2
    togo

    „Da die Regierung die Medien kontrolliert und nur die Elite der Kommunistischen Partei Internet-Zugang besitzt, haben viele Kubaner die Volksaufstände im Nahen Osten und Nordafrika nicht einmal mitbekommen.“

    Sehr gut kennt er sich anscheinend nicht aus. Zwar haben nur wenige Kubaner Zugriff auf das Internet, aber Fidel schrieb selbst über die Aufstände in Ägypten und Libyen. Seine Kolumne erscheinen nicht nur in der Granma, sondern wird auch im Fernsehen und Radio gesendet.

    • 2.1
      Joern

      togo, die Granma-Version im Netz ist nicht die, die auf Cuba zu lesen ist. Die Papierversion Castros erwähnt kein Wort über den Sturz der Regierungen in Tunesien und Co.

      Die Granma-Version im Netz hatte ich schon vor einem Jahr mit der abgeglichen, die es auf den Straßen Havannas für 10 Pfennige zu kaufen gibt, feststellen müssen, das durch letztere eine ganz andere Wahrheit verbreitet wird, als es der Rest der Welt online erfahren darf. Die Einheimischen schauen hier mächtig in die Röhre, was Information angeht. Wahrheitsverdrehungen sind hier an der Tagesordnung, um nicht das Gesicht verlieren zu müssen. Die Internationale Granma vermittelt ein Bild, indem alles in Ordnung scheint und Kuba das Rad neu erfand, um die Welt schneller zu befahren (und überfahren), als andere und diese zu regieren scheint. Der Castro-Clan sperrt sein Volk ein und erwartet von anderen Ländern mehr Respekt… Was für ein verlogener Kommunismus!!!

      Du scheinst also überhaupt keine Ahnung, was Kuba oder den Sozialismus einiger Länder betrifft, zu haben. Warst Du überhaupt schonmal im Land Kuba und hast auf die Straßen und das Leben dort geschaut? Eher nicht!

      Fidel Castro wird dort nämlich als ewiger Lügner und Schwätzer beschimpft, der alles verspricht, wegen Mangel an Geld und gleichzeitigem Menschenverständnis, welches ihm ebenso fehlt, jedoch nichts halten kann.

      • 2.1.1
        Joern

        Kleiner Zusatz:
        Wenn irgendwelche Lügen-Kongresse im TV organisiert und gezeigt werden, wenn irgendwelche Reden geschwungen werden, die eh gelogen sind, dann schaltet das komplette Volk das TV gnadenlos aus. Zu dieser Zeit ist die Stromersparnis auf Cuba die Höchste und es gibt in dieser Zeit keine Stromausfälle aus diesen Gründen mehr.

  3. 3
    Jorge L. García Vázquez

    Castro kann sie alle einsperren. Gefängnisse hat er genug, sowie Soldaten, Sicherheitsagenten und Informanten. Die Regierung ist eine Militärjunta.

  4. 4
    Robin

    Hallo Zusammen & hallo Joern,

    du scheinst Dich ja gut aus zu kennen in Kuba. Ich war selber gerade dort und vor 8 Tagen wieder hier in Deutschland. Ich denke das dass System in Kuba nicht das beste ist. Aber der Kommunismus ist das beste gedankliche System was es auf der Welt gibt. Und das Fidel dieses versucht hat umzusetzen ehrt ihn. Das es heute allerdings wirtschaftlich als eigenständiges Land nicht einfach ist zu überleben und alles für die Bürger zu tun, wenn die kapitalistischen Länder sich weigern zu helfen, das denke ich sollte man dann doch verstehen. Woher kommst Du? In dem Deutschland indem ich lebe, hat nicht jeder die Möglichkeit nach vorn zukommen. Es besteht einzig und allein indem es die Einen ausbeutet und den Preis drückt und die anderen sich daran bereichern. Die westlichen Länder und auch fast alle mitteleuropäischen Ländern haben ihren Wohlstand nur weil Sie in Ländern der 3 Welt produzieren lassen und damit die eigene Wirtschaft schwächen. Das was diese kapitalistischen Länder tun ist schlicht und einfach VÖLKERMORD. Aber auch in Deutschland wird es immer weitere Schnitte geben zwischen Arm und Reich. Und Kuba hat den kapitalistischen Fall der Amerikaner gesehen und dieses Land wird nicht das letzte Land sein welches finanziell zu Grunde geht, weil der Kapitalismus nur leben kann wenn er sich ernähren kann von neuen Märkten wenn die alten erschöpft sind. Ich lebe in Ostdeutschland, aber in den Geschichtsbüchern stand nicht, das der Westen 1990 selbst schon vor dem finanziellen Aus stand … aber das verschweigt man. Ist das nicht auch Propaganda??? Doch Gott sei Dank gab es die € Einführung, die ebenfalls ein weitere Schritt war um die Pleite abzuwenden. Dann folgte die Erweiterung der EU, welches wiederum nur die Märkte erweitert hat, weil der alte Markt gedeckt war. Und wenn das alles nicht funktioniert dann führt man Krieg. Ich glaube wir brauchen nicht auf Kuba zuschauen, sondern wir sollten die Augen aufmachen was in unseren eigenen Reihen geschieht, den hier haben Korruption und Ausbeutung ebenfalls ihre Wurzeln.

    Vielleicht sollten wir auch nachdenken Kuba wider zu unterstützen anstatt es anzusehen wir ein Verbrecherstaat. Ich komme aus der DDR und mit Sicherheit war nicht alles Gut, aber es war auch nicht alles schlecht und es gab auch gute Sachen, die nach der Wende sofort abgeschafft wurden – und nun (2011) tut man als würde man das Rad neu erfinden indem man Studien betreibt die schon längst Praxis waren in der DDR. Gelogen wird überall egal welches System man verteidigt, wir lügen auch nicht weniger in Deutschland.

    Aber eines kann ich sagen, das man in Kuba das Wort „Menschlichkeit“ unter den Bürgern noch kennt, ein Wort was wir auch noch gekannt haben (in der DDR) aber nun nicht mehr zu finden ist in dem „ach so schönen Deutschland“.

    PS: Und vergessen will ich keinesfalls das Kuba das beste Schul und Gesundheitssystem in ganz Mittel- bzw. Südamerika besitzt und das alles umsonst.

    mfg Robin

  5. 5
    H W

    Du magst vielleicht in vielem recht haben was Du über den Kapitalismus schreibst.
    Nur hat sich aber bisher immer wieder dieses System bewährt. In allen anderen Ländern hat sich das kommunistische System nicht bewährt. Kommunismus kommt immer mit Unterdrückung und Presse-und Medienkontrolle daher!
    Warum wohl? Weil diese Kommunismus-Regierungen alle um ihre Pfründe fürchten.
    Die Neugeschichtliche Zeit hat uns gezeigt dass diese Systeme menschenunwürdig sind.
    Die Menschen in Dresen und Leipzig haben ja auch im Oktober
    und November 1989 gerufen “ Wir sind das Volk “
    Dieses Volk wollte wieder Freiheit haben. Ich denke dabei besonders an die

    geistige Freiheit. Sich frei bewegen können ohne dass Dir der Staat sagst wohin und wann Du gehen darfst.
    Wo sich Machthaber nur mit Unterdrückung und Einschüchterung der Bevölkerung am Ruder halten können da ist etwas faul im Staate-
    Ich war 4 Wochen in Kuba und habe das Land und die Leite ein wenig kennengelernt.
    Ich war nicht an den Stränden von Varedero. Ich habe mit dem Auto eine Inselquerfahrt und 4500 Kilometer hinter mich gebracht.
    Ich behaupte nicht diese Insel zu kennen, aber was ich gesehen habe war einfach nur traurig.
    Die jungen Leute möchten so gerne reisen und die Studenten wieder einen Reiseausstausch machen. Alles unmöglich seit der kommunistische Block auseinander gebrochen ist.
    Casto hat aus dieser schönen Insel ein Gefängnis gemacht.
    Wer sind diese Herren eigentich die glauben sie müssen für ihr Volk denken????
    welche Ueberheblichkeit¨!!
    Ich hoffe dass die Kubaner bald zu einer menschenwürdigeren Regierung kommen und wünsche diesem Volk den Mut für einen Umbruch.
    Was das Schulsystem anbelangt…je früher der Staat die Kinder „erziehen“ kann um so besser für das System. Das gibt dann später gute und treue Staat-und Sicherheitsangehörige.
    Was nützt dir die beste Ausbildung wenn Du als augelernter Inginieur das Geld später als Taxifahrer verdienen musst.
    Alles selber gesehen und live erlebt.
    Soviel zu diesem schönen Land.

  6. Hallo Robin, dann schlage ich dir vor auf Kuba 6 Monate unter „kubanischen Bedingungen“ zu leben,

    http://www.stasi-minint.blogspot.com
    http://www.demokratie-fuer-kuba.blogspot.com

  7. 7
    H W

    Hallo Robin,
    du bist so still geworden.
    Ich wiederhole meine Frage. Warst Du schon mal in Kuba? Kennst Du Land und Leute? Hast Du schon mal Mit Kubanern gesprochen?
    Weisst Du, nur Theorien zu schwingen ist einfach, aber die Realität ist manchmal schwer zu ertragen.
    Mach Dir doch mal einen flotten Urlaub und fliege nach Havanna und dikutiere mit den Leuten.
    Wenn Du dann genug von der Misere gesehen hast kannst Du Dich dann immer noch in Varedero erholen. Die Strände dort sollen sehr schön sein. Und von der kubanischen Wirklichkeit wirst Du dort dann verschont.
    Es würde mich freuen wenn Du zu diesen Kommentaren Stellung nehmen würdest.
    In der Zwischenzeit wünsche ich Dir dass Du Dich frei bewgen und äussern kannst.

  8. 8
    Robin

    Hallo H W (wer immer Du bist :-),

    zu deiner Frage. Ja, ich war in Kuba, aber ich habe Varadero nicht betreten. Weil ich das Geld 3 Jahre gespart habe um das echte Kuba zusehen. Ich habe mir ebenfalls ein Auto gemietet und bin von Havanna nach Pinar del Rioo und ann in östlicher Richtung nach Cienfuegos über Trinitat nach Santa Clara. Von dort nach Camaguye und weiter nach Santiago de Cuba, weiter nach Baracoa und Cuardalavaca nach Holguin und von dort per Flugzeug nach Deutschland zurück. Ich gebe zu, da ich leider kein Spanisch kann und mich mit Englisch behelfen musste vielleicht nicht die tiefgründig Gespräche führen konnte wie Du das vielleicht getan hast kein besonderen intensiven Einblick bekommen konnte. Und mit Sicherheit spielt die persönliche Meinung mit, wie man ein Land gerne sehen möchte eine Rolle. Ich gebe Dir auch Recht wenn Du sagt, man dürfe die Freiheit eines einzelnen nicht unterdrücken, diesen Fehler hat man schon in der DDR gemacht. ES WAR EIN FEHLER. … Man hat uns nach der Wende versprochen blühende Landschaften zu erschaffen … aber auch das war nur eine leere Versprechung wie so viele andere. Die Wahrheit ist, das der Durschnittslohn im Osten bei 7,50€ liegt, und das nach zwanzig Jahren der Einheit. Der Punkt ist, das entgegen in der DDR gebräuchlichen offensichtlichen Propaganda heute eine eine andere Art der Propaganda getreten ist. Nämlich durch Meinungsmacher im TV und Werbung, im Radio und Internet und die Illusion das jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Aber das ist nicht wahr. Man brauch im Betrieb von 80 Angestellten keine 60 Meister. Sondern nur 2 die kontrollieren was die anderen tun. Denn zwei Meister zu bezahlen mit Fachkenntnissen ist besser als 60 zu bezahlen. Mann verlangt nach Fachkräften. Wir haben genug die dafür ausgebildet werden könnten, aber die aus dem Ausland sind billiger. Und das ist der Grund warum man die Angleichung in Ost und West gar nicht wollte. Weil wir für den Reichtum anderer produzieren. Das System Kapitalismus funktioniert nicht und hat sich auch nie bewährt, es ist eine Illusion. Und bei uns hält man diejenigen, die in anderen Ländern protestieren zurück, indem man ihnen soziale Sicherheit verspricht. Das führt aber dazu das in Ostdeutschland der Durchschnittslohn fast mit dem gleich kommt was ein Harz 4 Empfänger bekommt, und dieser hat keine Aufwendungen wie Benzin oder 8 Stunden Arbeitszeit. Das wiederum bedeutet das der Anreit nicht mehr geschaffen ist um zu arbeiten. Und es wird nicht mehr lange dauern bis es auch bei uns zu Unruhen kommt. Weil das System nicht mehr tragbar ist. Wenn Du Marx Theorien gelesen hast, das wirst Du zu der Einsicht kommen, das der Kommunismus das beste ist. Und leider gibt es kein System zwischen dem und dem Kapitalismus. Und auch der wird gesteuert und kontrolliert. Freiheit im wahren Sinne bedeutet nicht irgendwo hin zufahren. Freiheit ist etwas was jedem zusteht aber was auch in diesem System nicht jeder hat. Freiheit bedeutet seine Meinung frei und unabhängig zu äußern. Das kann man bei uns auch, aber sobald man eine Anhängerschaft besitzt und diese zur Gefährdung wird für unser System wird man Mundtot gemacht oder mit Verleugnungskampanien in Verbindung gebracht bis hin zu politischen Morden deklariert als Autounfall oder Überdosis an Rauschgift oder irgendwelchen erfunden Vorwürfen. Ich persönlich glaube an das Gute im Menschen, und wir alle sind von einander abhängig und jeder ist gleich viel wert wie ein anderer. Vielleicht fängt man bei uns an mit der Einführung eines Höchstlohnes. Das würde schon vieles gerechter machen und viel Geld sparen.

    mfg Robin

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!