Hurrikan „Fiona“ bedroht Inseln der Karibik – Update

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Starke Regenfälle sollten am Sonntag auch auf die Dominikanische Republik/Haiti und in der Nacht zum Montag auf die Turks- und Caicosinseln übergreifen (Grafik: NHC)
Datum: 18. September 2022
Uhrzeit: 06:37 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Tropensturm „Fiona“ hat am Samstag (17.) auf seinem Weg nach Puerto Rico an Stärke gewonnen und das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) in Miami dazu veranlasst, eine Hurrikan-Warnung und Warnungen vor „lebensbedrohlichen Überschwemmungen und Schlammlawinen“ für das US-Territorium sowie Beobachtungen für die US-Jungferninseln herauszugeben. Auf der französischen Karibikinsel Guadeloupe wurde ein Mann tot aufgefunden, nachdem die heftigen Regenfälle des massiven Sturms sein Haus im Bezirk Basse-Terre weggefegt hatten

Der Sturm befindet sich etwa einhundert Kilometer südöstlich von St. Croix und zweihundertvierzig Kilometer südöstlich von Puerto Rico mit einer maximalen Windgeschwindigkeit von 95 km/h (Samstagabend), wie das NHC mitteilte. Es wurde erwartet, dass sich „Fiona“ am Sonntag in der Nähe von Puerto Rico zu einem Hurrikan der Kategorie 1 entwickeln wird. Starke Regenfälle sollten am Sonntag auch auf Kuba, die Dominikanische Republik/Haiti und in der Nacht zum Montag auf die Turks- und Caicosinseln übergreifen. Die Regierung der Dominikanischen Republik gab bereits eine Hurrikan-Warnung für den Osten des Landes, von Cabo Caucedo bis Cabo Frances Viejo, heraus.

Update, 19. September

Der Tropensturm hat sich zu Hurrikan „Fiona“ verstärkt und ist im Südwesten Puerto Ricos mit einer maximalen Windgeschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde (85 Meilen) auf Land getroffen. Auf der ganzen Insel kam es zu Stromausfällen, Unfälle durch sinflutartige Regenfälle forderten mindestens neun Menschenleben. „Fiona“ hat seine Zugbahn verändert, verstärkt sich weiter und zieht Richtung Dominikanische Republik, wo angesichts der bevorstehenden Auswirkungen des Wirbelsturms vorsorglich zwanzig Flüge gestrichen wurden. „Fiona“ ist der erste Hurrikan, der die DomRep in den letzten achtzehn Jahren direkt getroffen hat. Inzwischen berichten die Behörden im Verwaltungsbezirk Higüey von einer „großen Menge an Trümmern, abgerissenen Stromleitungen, entwurzelten Bäumen und umgestürzten Kommunikationsantennen in verschiedenen Sektoren“.

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