Bolivien: USA nutzten 11. September als Vorwand für Einmarsch

Datum: 12. September 2011
Uhrzeit: 05:19 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Terroristischen Massenmord für militärischen Aktionen genutzt

Die Regierung der USA hat die Terroranschläge vom 11. September 2001 als Vorwand benutzt, um in andere Länder einzumarschieren. Dies erklärte der bolivianische Vizepräsident Álvaro Marcelo García Linera.

„Wir müssen zweierlei unterscheiden: Die Unterstützung und unsere Solidarität gegenüber den Familien der Toten und die Verurteilung der ungerechten, kriminellen und terroristischen Handlung der Politik. Diese nutzte die Anschläge vor zehn Jahren für ihre militärischen Aktionen gegen die Völker der Welt. Washington marschierte in Länder wie Afghanistan und den Irak ein, zerstörte ihre Volkswirtschaften und ihre politischen Systeme. Danach eigneten sie sich deren natürlichen Ressourcen an“, so  García.

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 waren vier koordinierte Selbstmordattentate auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den Vereinigten Staaten von Amerika. Drei Verkehrsflugzeuge wurden von jeweils fünf, eines von vier Tätern zwischen 8:10 Uhr und etwa 9:30 Uhr Ortszeit (EDT) auf Inlandsflügen entführt. Die Täter lenkten zwei davon in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City und eines in das Pentagon bei Washington, D.C.. Die Anschläge verursachten den Tod von etwa 3.000 Menschen und gelten als terroristischer Massenmord.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Angiven

    Sag mal Du Indianerhäuptling,sind 3000 Tote eines terroristischen Anschlag
    nicht genug,um Gegenmaßnahmen zu ergreifen?

  2. 2
    Winnetou

    Sag mal, Du Ober-Cowboy, sind Hunderttausende unschuldiger Opfer in Irak und Afghanistan Deiner Meinung nach adaequate ‚Gegenmaßnahmen‘ oder nicht eher Staatsterrorismus auf dem Rücken Unschuldiger, um seine Machtsphäre zu erweitern?
    Es braucht anscheinend die letzten Indianerhäuptlinge dieser Welt, um die Sachen beim Namen zu nennen, während die Cowboys weiter bomben und dem ‚Terrorismus‘ den Nährboden liefern.

  3. 3
    Angiven

    Krieg ist Krieg,und gezielte Terroranschläge bleiben gezielte Terroranschläge.Hunderttausende,ist auch maßlos übertrieben.Übrigens
    ich bin absolut kein USA-Fan.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!