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30. Januar 2010 - 17:53h | Aktualisiert: 30. Januar 2010 - 23:52h

Klimawandel verstärkt die Intensität der Regenfälle im Süden

Peru ist eines der Länder, die am stärksten unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden. Eine der Erscheinungsformen dieses globalen Phänomens ist die zunehmende Häufigkeit von extremen Wetterereignissen. Die sintflutartigen Regenfälle, die Cusco heimsuchten, sind Auswirkungen des Klimawandels, die zu immer schwereren Regenfällen im südlichen Hochland von Peru führen

Nach offiziellen Angaben des National Civil Defense Institutes wurden bei den sintflutartigen Regenfällen in den letzten Wochen mehr als 20 Personen getötet. Viele Menschen gelten als vermisst, 67.155 wurden obdachlos. In Peru haben sich in den letzten 30 Jahren rund  22% der Gletscher verringert. Diese Verringerung des Volumens entspricht in etwa dem Wasserbrauch von 10 Jahren in Lima. Die Veränderung des Zyklus der Niederschläge führte zu grossen Ernteverlusten. Heute sind mehr als 80.000 Hektar Anbaufläche für Kartoffeln in Peru verschwunden.

In den nächsten Jahren wird ein rapider Anstieg an Dengue-Fieber und Malaria befürchtet. Durch die weltweite Klimaerwärmung und die zusätzliche Zerstörung und Ausdünnung des Regenwaldes durch den Menschen fällt nachweisbar im Amazonasgebiet immer weniger Regen.Laut Studien des Institutes für Hydrographie wird in den nächsten 50 Jahren die Savannization des Amazonas sehr schnell voranschreiten. Ebenso wird ein Anstieg des Meeresspiegels erwartet.

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