Argentinien protestiert gegen Manöver auf den Falklandinseln

Datum: 26. Juli 2012
Uhrzeit: 09:06 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Bedrohung für den Südatlantik und Lateinamerika

Die argentinische Regierung hat ein von England geplantes Manöver auf den Falklandinseln verurteilt. Da laut London Raketen zum Einsatz kommen, spricht Buenos Aires von einer Bedrohung für den Südatlantik und Lateinamerika.

„Großbritannien führt ein illegales Manöver auf den Malvinas durch. Durch die angekündigten Raketenstarts ist die Schifffahrt im Südatlantik gefährdet. London droht wieder einmal Argentinien und Lateinamerika“, lautete die Protestnote des argentinischen Außenministeriums. Die britische Regierung sprach von einer routinemäßigen Übung, warnte allerdings Schiffe, außerhalb des Sperrgebietes zu bleiben.

Die militärische Besetzung der Inseln durch Argentinien am 2. April 1982 löste den Falklandkrieg aus: Großbritannien reagierte und landete sieben Wochen später mit Truppen auf den Inseln. Nach kurzen, aber blutigen Kämpfen konnten die britischen Truppen Argentinien am 14. Juni 1982 zur Aufgabe bewegen. Es fielen ca. 900 Soldaten, davon 649 Argentinier.

Im Zusammenhang mit den Territorialstreitigkeiten mit Argentinien kündigte die Regierung der Falklandinseln Anfang Juni 2012 für die erste Jahreshälfte 2013 eine Volksabstimmung über den politischen Status an.[6] Sie trug ihr Anliegen außerdem vor den UN-Ausschuss für Entkolonialisierung, wo die argentinische Regierungschefin, Cristina Fernández de Kirchner, den Anspruch ihres Landes dadurch begründete, man könne keine Inselgruppe „als britisches Territorium erklären, wenn es 14.000 Meilen von Großbritannien entfernt“ sei. Die Inseln seien „Teil des Südatlantiks und Argentiniens“.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Sra. Kirchner zeigt in erschreckendem Tempo die gleichen Symptome geistiger Verwirrung, wie ihr venezolanischer Amtskollege. Ärzte können da wohl nicht mehr helfen. Nur noch die Häscher mit der Zwangsjacke.

  2. 2
    hombre

    was will man dagegen machen, wenn selbst die Abnehmerländer Argentinischer Rohstoffe die „rote Brut“ hoffieren…

    Scheiss auf die Menschenrechte, Hauptsache der Warenstrom, unter dem Vorwand es dient der Ernährung der Weltbevölkerung, reisst nicht ab…so schauts aus!

    Frau Westerwelle wird dann irgendwann mahnend den Finger heben und sein bedauern ausdrücken…

  3. 3
    Peter

    Warum passt Frau Kirchner eine Volksabstimmung der Bewohner dieser Inseln nicht?
    Wer außer dem Volk sollte über eine Inselgruppe bestimmen welche noch nie zu Argentinien gehörte?

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