Hunderttausende feiern Chávez bei Wahlkampf-Abschluss

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Datum: 04. Oktober 2012
Uhrzeit: 20:46 Uhr
Leserecho: 14 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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► Staatsoberhaupt hält Abschlußrede im strömenden Regen

In Venezuela hat Staatspräsident Hugo Chávez am Donnerstagnachmittag Ortzeit (4.) die letzten Anstrengungen unternommen, am kommenden Sonntag seine Wiederwahl zu sichern und das südamerikanische Land weitere sechs Jahre zu regieren. Vor mehreren hunderttausend Anhängern beschwor “El Comandante” im strömenden Regen die bislang unentschlossenen Wähler, ihm seine Stimme zu geben.

“Vor zwanzig Jahren gab es hier Hunger, Armut und Misere” erklärte der Sozialist vor einem Meer traditionell in rot gekleideten “Chavistas” und betonte zugleich, seine Regierung habe die Armut in den vergangenen zehn Jahren um die Hälfte reduzieren können. “Heute gibt es keinen Hunger mehr in Venezuela” so der bolivarische Führer unter dem Jubel seiner Anhänger.

Die Menschen müssten ihre Heimat beschützen und dürften sie nicht einer Regierung der “majunche” überlassen. Der Begriff wird in Venezuela überwiegend als abwertendes Schimpfwort gebraucht und bezeichnet eine Person oder Sache von geringer Qualität. Bereits in früheren Reden hatte Chávez sich entsprechend negativ und beleidigend über seinen Gegenkandidaten Henrique Capriles geäussert und damit einen für viele Beobachter unnötig schmutzigen Wahlkampf initiert.

Nach seiner vermutlich dem strömenden Regen geschuldeten überraschend kurzen Rede zog er mit einem Auto durch die Menschenmassen in die Stadt. Rund sieben große Hauptstrassen von Caracas waren völlig mit Anhängern überfüllt, es dürfte die größte Kundgebung in der Geschichte des Landes gewesen sein.

Die von zahlreichen linken Medien propagierte Teilnehmerzahl von über einer Million dürfte jedoch deutlich unterschritten worden sein. Erste Schätzungen gingen von 400.000 bis 500.000 Menschen aus, mit Einsetzen des Starkregens traten jedoch zahlreiche aus dem ganzen Land angereiste “Chavistas” die vorzeitige Heimreise an.

Wie agência latina press zudem vor Ort beobachten konnte, war vielen vermeintlichen Anhängern die kostenlose Essenszuteilung deutlich wichtiger als ein guter Platz mit Sicht auf ihren Präsidenten. Noch während des Vorprogramms standen tausende Menschen Schlangen an den zahlreichen Lastwagen, an denen Wasser, Orangen oder Essenspakete ausgegeben wurden.

Allerdings waren auch erschreckend viele “fanatische Fans” auszumachen. Um ihrem Idol, welches sie wie einen Rockstar feierten, besonders nah zu sein, nahmen sie sogar Rangeleien mit den Sicherheitskräften in Kauf. Nach Ende der Rede kam es vor allem hinter der Bühne zu massivem Gedränge, bei denen nach letzten Informationen mehrere Personen verletzt wurden. Zudem sprach ein Augenzeuge von mindestens einer Tränengasgranate, die seitens eines Angehörigen von Polizei oder Militär abgefeuert worden sein soll.

Am kommenden Sonntag sind rund 19 Millionen Venezolaner aufgerufen, für die kommenden sechs Jahre ihr neues Staatsoberhaupt zu bestimmen. Das komplexe elektronische Wahlsystem gilt als eines der besten der Welt, sowohl Regierung als auch Opposition schliessen Manipulationen aus. Die Bürger müssen sich jedoch nicht nur zwischen zwei Personen sondern zwei politischen Systemen entscheiden.

Während Chávez seinen Sozialismus des 21. Jahrhunderts fortführen will, steht Oppositionskandidat Capriles für eine liberalere Wirtschaftspolitik und größere Freiheiten der Privatwirtschaft. Nach letzten Meinungsumfragen könnte es dabei am Sonntag ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben, die Wahlbehörde rechnet derzeit mit einer Wahlbeteiligung von rund 75 Prozent.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Martin Bauer

    “….es dürfte die größte Kundgebung in der Geschichte des Landes gewesen sein…”

    Aber nicht mal annähernd. Zu Manuel Rosales kamen 2006 1,4 Millionen in Caracas, rund eine Million in Maracaibo, 420.000 in Valencia. Und zu Capriles kamen am letzten Sonntag mindestens eine Million, wahrscheinlich eher 1,5 Millionen.

  2. 2
    Pandora

    Also mal ehrlich , ich hab mir heute die Bilder der “überfüllten” ( haha) Straßen in Caracas angeguckt …. es wurden mehr rote Hemden im Sambil gesichtet , als auf der Kundgebung ! Die haben nämlich ihr leicht verdientes Geld – ausgegeben .
    Was ich dagegen heute auf Globovision gesehen habe , spricht Bände . Da waren abertausende Fans bei Capriles – und ich meine Fans !
    Hay un camino !!!!

  3. 3
    patriot

    es wurden mehr als 2000 Busse gechartert, jeder wurde mit 1500 Euro… bezahlt und jeder Fahrgast mit 500 BSF, da kamen Leute aus ganz Venezuela angereist-leicht verdientes Geld….den wenigsten ging es um die Kundgebung von Chavez. Eigentlich traurig – aber leider die Wahrheit. Am Sonntag werden wir einen neuen Präsidenten feiern dürfen, und der ALTE darf sich ausruhen, ach ne, der muss ja am neunten nach Brasilien in die Spezialklinik…. HAY UN CAMINO!!!

  4. 4
    rene

    immer wieder dieselben, welche sich mit ihren kommentaren ins gesellschaftliche abseits schiessen … demokratie stelle ich mir wirklich anders vor ! aber wem die soziale kompetenz fehlt , von dem darf wohl nicht wirklich viel mehr erwarten …. hay un camino, cierto !!!

  5. 5
    rene

    zitat: Wie agência latina press zudem vor Ort beobachten konnte, war vielen vermeintlichen Anhängern die kostenlose Essenszuteilung deutlich wichtiger als ein guter Platz mit Sicht auf ihren Präsidenten. Noch während des Vorprogramms standen tausende Menschen Schlangen an den zahlreichen Lastwagen, an denen Wasser, Orangen oder Essenspakete ausgegeben wurden.

    mein kommentar: wer reist schon hunderte kilometer für einen imbiss ?!

    Allerdings waren auch erschreckend viele “fanatische Fans” auszumachen.

    mein kommentar: solcherart politisch diffamierende aussagen stehen niemandem zu, am wenigsten einem dietmar lang !!

    er sollte ersteinmal im eigenen dunstkreis selbstkritisch recherchieren lernen …

    • 5.1
      Pandora

      Zwischen 500 und 1500 Bolivar lag die Summe , die gezahlt wurde … und ja , es ist nun mal wahr – dass dem Venezolano das Essen über alles geht !
      Die “Anhänger” , die am wenigsten oder gar nichts bekamen …stellten sich an ihren eigenen Imbisswagen an , klar …man muss ja essen . Und die anderen , die , mit dem Geld – verprassten es bei Burger King & Co …
      aber klar @rene … was nicht sein kann ( aus ihrer Sicht ) ist eben dann auch nicht so ….
      Zum Glück aber gibts das Internet …und nicht eine “Schandtat” bleibt unentdeckt …. mala suerte , hahaha
      ————-
      Hay un camino – con Capriles !!!!

    • 5.2
      Annaconda

      “Wer reist schon hunderte km für einen Imbiss”? Na eben die vielen Armen”. Erstens haben sie ein Essen,freie Fahrt nach Caracas hin und zurück,einen “Einkaufsgutschein” von 500 Bsf.,das ist für diese Menschen schon viel!Und Chavez hat bewusst den “korrupten” Charakter vieler Venzolaner(ob aus Not oder anderen Beweggründen sei dahingestellt) gefördert für eigne Zwecke.Von den vielen gezwungenen Angestellten,wollen wir hier nicht mehr reden,das weiss hier jedes Kind.Natürlich nicht die weit von dieser Realität entfernten Theoretiker.Chavez “vor 20 Jahren gab es hier Hunger,Armut und Misere” Ja ,das hat sich geändert jetzt gibt es vorallem Misere,Armut und Hunger.Selbst der Himmel war nicht mehr bereit sich dieses doofe Geschwätz noch länger anzuhören und überschüttete ihn mit einem Regenguss.Und seine “Fans” waren froh so schnell wieder nachhause fahren zu können,das ist doch was, setzt deine ganze Familie in den Bus,vielleicht 5 Personen,gratis Essen,gratis Busfahrt 2500 Bsf(mehr als ein Mindestlohn).Da kauft er sich die Leute,weil er deren Mentalität und teils Notwendigkeit kennt.Aber wie lange wird ihn noch dieser Selbstbetrug retten? P.S: leider kam das einigen teuer zu stehen,denn einer der Busse welche “Fans” aus Guanarito ankarrten verunglückte,vorläufige Bilanz : 1 Toter und 10 Verletzte….ich glaube dazu sagte das EGO nichts!

  6. 6
    Karolina

    Da irren Sie sich aber gewaltig ! Für 500.- Bolis und einem Fresspaket würden viele noch viel weiter reisen.Und die angekarrten Pflichtklatscher
    mußten ja hin.Die Einen sind arbeitslos,und haben mehr Zeit als Geld, und
    die Anderen hätten bald keine Arbeit mehr wenn sie sich geweigert hätten.
    Capriles hatte in Lara genau so viel Fans,und wurde friedlich abgeschloßen
    mit einen großen Feuerwerk.Die waren aber alle freiwillig da.

  7. 7
    Marco Calde

    Ich weiß ja nicht. Ich war in Deutschland auf wirklich genügend Demos und weiß bis heute noch nicht wie man Menschenmassen schätzen kann. Die Polizei sagt es waren 6000, die Veranstalter sagen es waren 10000. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Wer hat nun Recht? zwischen 6 und 10 liegen doch ganze 4k Menschen. Sind die nix wert? Noch schwieriger stelle ich mir das vor wenn jmd sagt es waren mindestesten 1,5mio. Naja, vll fehlt mir persönlich der IQ um so etwas einschätzen zu können, ob es nun 800 000 oder 1 000 000 oder 1 500 000 Menschen waren.

    Auf Arte wurde letztens eine Statistik vorgetragen, dass angeblich Chavez 6% vor seinem Herausforder liegt. Auch wenn Arte eher links tendieren ist, werden die wohl kaum außer Acht lassen, dass sie möglichst unabhänige Quellen aquirieren.

    Ich persönlich bin mit meinem Latein am Ende. Natürlich erzählt mir der großteil meiner Freunde in Vzla, dass es ein großer Siegeszug für Capriles wird, aber ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass viele meiner Freunde der Universidad Simon Bolivar das überhaupt einschätzen können.
    Der größte Teil von Ihnen kommen aus gesicherten Verhältnissen denen eingeimpft wird gegen Chavez zu sein. Genauso wie es den Menschen im Barrio eingeimpft wird für Chavez zu sein, obwohl Chavez ihnen mehr schadet, als hilft.

    Wer ist nun in der Mehrheit? Die Simon oder der Mensch aus dem Barrio?

    Und meiner Erfahrung nach sind im Barrio und auf dem Land eben die meisten Leute pro Chavez – nicht alle aber doch sehr viele.

    Interessant wird es aber im Metrobus. Wenn ein Mittelständler auf übelste beschimpft wird, weil er zu gibt, dass er für Chavez gestimmt zu haben, weil nicht damit einverstanden ist, wie westliche Länder, sein Land (la tierra patria) ausrauben. Hat er da unrecht?

    @Pandora: Globovison als unabhängige Quelle anzuführen ist doch nicht ihr ernst. Wenn ich Vtu als unabhänige Quelle anführen würde, würden sie mich doch auch auslachen. Was ich von den Vzla Medien kenne, sind diese alle in gewisserweise politisiert, da kann man z.B. den Putsch 2002 gegen Chavez anführen, in denen die Medien ja auch nichts mehr von Demokratie hielten. Sie mögen das anders sehen, aber wenn das Militär die Macht übernimmt, ist das meiner Aufassung nach ein Putsch. (Mal ganz abgesehen, davon was ich von Chavze halte)

    @rene und Co: Empfehle ich mal die Augen zu öffnen! Kennt ihr das Land? Das ist die Frage die ihr erst einmal stellen solltet. Kennt ihr die Probleme nach 13 Jahre Chavez? Wenn ihr niemals dort gewesen seid? Glaubt mir, ihr kennt sie nicht! Ich kenne 2/3 der Südamerikanischen Länder persönlich. Habe dort meinen Sozialen Dienst absolviert. In Chile und Venezuela gelebt. Und kann heute sagen, dass Methoden die im 19. Jhrd schon nicht funktioniert haben im 21. Jhrd auch nicht funktionieren werden. Versteht mich nicht falsch, mein Herz schlägt links und das wird es auch immer tun. Aber der Sozialismus des 19. Jhrds sollte auch dort bleiben genauso wie der Liberalismus des 20. Jhrds. Weder das eine Konzept noch das andere wird die Probleme des 21. Jhrds. lösen.

    Das ist vll sogar das interessanteste am 21. Jhrds, ortodoxe Meinungen werden nicht mehr gebraucht, weil sie sich als zu starr erwiesen haben.

    Abschließend egal wie die Wahl ausgeht möchte doch noch einmal etwas positives in den Raum stellen, wofür die Redaktion scheinbar zwischen Barca und F1 kein Raum gefunden hat. So ist es nun mal. Erst die Massen welche Geld bringt und danach die Menschen die wirklich was für die Gesellschaft leisten.

    http://tuplanetavital.org/actualidad-planetaria/estudiantes-venezolanas-ganaron-la-viii-bienal-iberoamericana-de-arquitectura-y-urbanismo/

    Ich kann mich noch daran erinnern, dass Martin Bauer – dessen Beiträge ich persönlich vermissen werde, obwohl wir oft anderer Meinung sind. Schade, dass wir uns nie kennen gelernt haben als nich noch in Vlza war, es hätte mich schon interessiert, wer hinter diesen bissigen Kommentaren steckt. Da ich aber mom. in DE bin und nicht vor Ende des kommenden Jahres nach VE zurückkehren werde, wird es wohl nix werden – und ich mal über die Qualität der Ausbildung in VE diskutiert haben. Auch wenn er in teilen recht haben mag, gibt es doch gute Fakultäten im Lande.

    So, ich wünsche allen noch ein schönes und hoffentlich friedliches Wahlwochenende. Und möge der Fortschritt gewinnen!

    • 7.1
      Pandora

      Tja , leider ist es aber so , dass nur noch Globovision so mutig ist – Capriles zu übertragen !!
      Alle anderen Sender haben H.C. übertragen / übertragen müssen .
      Ich habe Globovision nicht als unabhängige Quelle angeführt , sondern geschrieben , dass ich den Sender geguckt habe .
      Egal , zum Glück haben die Menschen hier auch Handys und Kameras , so dass man alles beweisen kann !!

    • 7.2
      Martin Bauer

      Die Anzahl der Individuen in Menschenansammlungen schätzen, ist eine Fähigkeit, die einem nicht zufliegt. Man kann sie erlernen, und sie bedarf einiger Erfahrung bzw. Übung.
      Zunächst ermittelt man die Dichte der Ansammlung, also wieviele Personen auf einer Fläche von 10 x 10m stehen. Das können bei dichtem Gedränge schon mal 600 sein, also 6 pro Quadratmeter. Dann die Fläche, welche die Menge einnimmt. Ist eine grosse Avenida einschl. Fusswege 80m breit, so kommen auf einen Kilometer Länge 480.000 Personen. Die Dichte ist allerdings schwierig bis unmöglich zu schätzen, solange sie sehr ungleichmässig ist, z.B. während eines Marsches, in dem Lücken und Anhäufungen abwechseln. Stehen oder sitzen die Leute, kann man dies recht genau abschätzen oder sogar stichprobenartig abzählen.
      Hinzu kommt die Erfahrung, die mit der Zeit das Auge “eicht”. Wer genügend grosse Menschenmassen gesehen hat, wie z.B. früher die Love Parade in Berlin (über 1 Million), Autorennen mit über 100.000, oder die Startaufstellung zu grossen Marathonläufen, und die oben genannte Methode anwendet, kann auf etwa ±10% genau Menschenmassen visuell quantifizieren., d.h. er ist in der Lage, 1 Million von 800.000 zu unterscheiden, vorrausgesetzt die Szene ist entsprechend übersichtlich. Speziell von den Wahlveranstaltungen in Caracas gibt es Luftaufnahmen, die sehr präzise Schätzungen ermöglichen.

    • 7.3
      Annaconda

      Also ich denke in dem Falle ist es nicht relevant,die Leute zu zählen.Da ausschlaggebend eher ist, wie diese Massen zustande kommen.Und da weiss man ja bei der Regierung wie deren Logistik ist!Zumindest den Veranstaltungen live beigewohnt zu haben,zeigte des öfteren,dass die Märsche,welche zu gunsten Chavez waren ,trotz der bekannten Tricks,dürftiger ausfielen.Abgesehen davon ist der Wahltag entscheidender und wenn da alles Sauber von Statten geht und man die letzten Jahre die lokalen,nationalen Wahlergebnisse hochrechnet ist die Tendenz der Stimmen für die Opposition steigend.Ausgehend von den Parlamentswahlen vor 2 Jahren,bei der die Opposition 52% der Stimmen auf sich vereinigte,und angesichts der Dynamik eines Präsidentschaftskandidaten, den es damals noch nicht gab und der katastrohalen Regierungspolitik der letzten Jahre,ist es ja nur logisch ,dass sich diese 52% erhöht haben.Und Marco in den Barrios ist die letzten Jahre die Enttäuschung über die Misswirtschaft unter Chavez angestiegen.Es ist nicht mehr so dass einfache Leute zu ihm stehen,die hat er auf gut deutsch gesagt zu sehr benutzt und verarscht.Die letzten Jahre ist da viel negativ gelaufen und gerade oder weil dein herz links schlägt,kann man dieses autoritäre Militärregime(als Sozialisten verkleidet)durchschauen.Danke für die Wünsche zum schönen Wochenende,wir alle hoffen ,dass die Gewalt nicht noch weiter eskaliert.

  8. 8
    Werner

    Das versteht der Rene nicht, Ana. Reißt die Klappe über die Kapitalisten auf und vermietet auf Porlamar unter anderem Schiffe an reiche Amis.

    Diese Type sollte die Klappe halten und weiter in der Hängematte baumeln.

    • 8.1
      Annaconda

      Na klar,da kenne ich noch mehr Beispiele und viele welche nach Deutschland abgehauen sind,weil sie beinahe in ihrem “sozialistischen Paradies” verhungert sind und jetzt vom gemütlichen Wohnzimmersessel aus mit Krankenversicherung und allen Vergünstigungen dort,in facebook Chavezpropaganda und Vaterlandsschnulzengeplärre veröffentlichen….es ist immer das Gleiche, Wort und Tat liegen meilenweit entfernt.

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