Mapuche-Konflikt in Chile: Regierung erwägt Ausrufen des Notstandes

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Datum: 06. Januar 2013
Uhrzeit: 12:53 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Älteres Ehepaar ermordet

Anlässlich der gewaltsamen Eskalation in La Araucanía schließt die chilenische Regierung ein Ausrufen des Notstandes nicht aus. Dies bestätigte am Sonntag (6.) Innenminister Andrés Chadwick während einer Pressekonferenz. Nach dem Mord an einem älteren Ehepaar Schweizer Herkunft war es in dem Gebiet zu schweren Ausschreitungen gekommen. Der Ausnahmezustand, der direkt von Präsident Sebastian Pinera erlassen werden kann, dauert 15 Tage und kann vom nationalen Kongress bei Bedarf verlängert werden.

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Chiles größte indigene Gruppe kämpft seit Jahrzehnten für ihre Rechte und die Aufrechterhaltung ihrer Traditionen. Mit der neoliberalen Wirtschaftsform ist es für die Mapuche jedoch nicht leichter geworden, beim Brandanschlag einer Gruppe von maskierten Männern starb am Freitag (4.) ein älteres Ehepaar auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb im Süden des Landes. Die chilenische Regierung verurteilte das Verbrechen als “terroristischen Akt” und bestätigte die Festnahme eines Verdächtigen.

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  1. 1
    Roman

    Ich wohne in Chile und ich muss sagen die Regierung ist ohne Scham! Ob Studenten oder Mapuche hier werden alle noch unter dem Pinochet!!!-Gesetz als Terroristen verurteilt. Wie die Polizei auf eine Mapuche – Frau einschlägt die selber noch ein Kind auf dem Arm trägt und absolut unbewaffnet ist, ist kein Thema in den Medien. Es sieht so aus als wäre diese Aktion… von wem Sie auch verübt wurde, genau zur richtigen Zeit gekommen um die Gangart zu verschärfen. Versteht mich nicht falsch. Was passiert ist tut mir leid und schmerzt, und die Verantwortlichen sind zur Rechenschaft zu ziehen.

    Eine andere Ansicht zeigt heute ein offener Brief einer Mapuche Frau.
    Ich fürge den Link hier ein und bitte euch diesen Brief an den Präsidenten Piñera zu lesen. http://bit.ly/UAXlx7

    Danke,

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