Venezuela – PetroCaribe: Jamaikas Erdöllieferungen zum Vorzugspreis betragen 2,4 Milliarden US-Dollar

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Datum: 20. März 2013
Uhrzeit: 10:08 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Verstorbenen Hugo Chávez als Visionär gewürdigt

Jamaika hat seit der Gründung des Petrocaribe-Abkommens im Juni 2005 Erdöllieferungen zum Vorzugspreis von rund 2,4 Milliarden US-Dollar aus Venezuela erhalten. Dr. Wesley Hughes, geschäftsführendes Vorstandsmitglied (CEO) des regionalen „PetroCaribe Development Fund“ (PDF), bezeichnete dies als umfangreiche Hilfe der venezolanischen Regierung für die Karibikinsel. In einem Interview würdigte er den verstorbenen Hugo Chávez als Visionär, dem Jamaika ewige Dankbarkeit schulde.

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Petrocaribe ist ein Abkommen für Erdöllieferungen zum Vorzugspreis von Venezuela an einige Karibikstaaten. Das Abkommen erlaubt Käufe zum Marktpreis, aber nur 40 % müssen bei einem Ölpreis von über 100 $ innerhalb einer Frist von 90 Tagen gezahlt werden. Der Rest kann über 25 Jahre zum Zinssatz von 1 % geschuldet werden. Auch Bezahlungen mit Waren oder Dienstleistungen (Tauschhandel) sind möglich.

Dank der vom Gläubiger eingeräumten Stundung konnte Jamaika mehrere Projekte auf kommunaler und nationaler Ebene finanzieren. Hughes erwähnte unter anderem zwei wichtige sanitäre Projekte, bei denen durch den PDF über 200 Millionen US-Dollar zugeteilt wurden. Ebenfalls konnten mehrere Grundschulen zu einem Preis von 177,6 Millionen Dollar eingerichtet werden, davon profitieren rund 3.287 Schüler.

In den innerstädtischen Gemeinden in Kingston und St. Andrew (Denham Town, Tivoli Gardens, Hannah Town, Jones Town, Rose Town) konnten zu einem Preis von etwa 100 Millionen Dollar kommunale sanitäre Einrichtungen finanziert werden. Eine Partnerschaft zwischen der PDF und dem „Jamaica Social Investment Fund“ (JSIF) ermöglichte ebenfalls die Schaffung von tausenden Arbeitsplätzen und Möglichkeiten für Ausbildung und pädagogische Entwicklung. Gleichzeitig diente sie der ländlichen Entwicklung und dem Unternehmertum.

Hughes betonte, dass durch das Abkommen mit Venezuela Projekte verwirklicht werden konnten, für die „normalerweise kein Geld vorhanden war“.

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  1. 1
    Der Bettler

    Ich weiss,dass Venezuela Aussenstaende von etwa 40 Milliarden Dollar hat. Das waeren in etwa schon mal die Kredite an China,fehlt noch Russland mit 14 Milliarden,die mal nicht gedeckt sind.Die PDVSA ist am Ende,da weder Geld noch Invest..seit 14 Jahren gesteckt wurden.Die Ertraege wurden alle von Chavez fuer seine dubiosen Misiones abgezogen,
    die nie vollzogen wurden.Also wo ist das Geld,wo sind die Tonnen von Gold?? Kann sich jeder einen Reim daraus machen.Der,der neben Christus sitzt,hat sich schamlos bereichert,vom Volksvermoegen,und nicht nur er. Er soll in der Hoelle schmoren bis zum Nimmerleinstag.Was mich am meisten weh tut,ist dass dieser Mensch,ein ehemals freundliches Volk
    zu Menschenhassern,und nur ein Chavist ist ein guter Mensch gemacht hat.

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