Venezuela: Regierung spendet 5 Millionen Dollar an die Vereinten Nationen

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Hunger in der Region soll bekämpft werden (Foto: Handout/Internet)
Datum: 18. Juni 2014
Uhrzeit: 10:33 Uhr
Leserecho: 11 Kommentare
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Die venezolanische Regierung um Präsident Nicolás Maduro hat der Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) fünf Millionen US-Dollar gespendet. Die freiwillige Zuwendung soll dabei helfen, Reiskulturen in Afrika südlich der Sahara zu entwickeln und den Hunger in der Region bekämpfen. Die Vereinbarung war bereits am 7. Mai zwischen Bildungsminister Héctor Rodríguez und dem Generaldirektor der FAO, José Graziano Da Silva, in Santiago de Chile unterzeichnet und nun im Amtsblatt (Nr. 400.434) veröffentlicht worden.

Die meisten Afrikaner sind arm. Die Gesamtbevölkerung Afrikas beläuft sich auf etwas mehr als 1 Milliarde Menschen und laut Weltbank mussten im Jahr 2007 rund 390 Millionen Menschen in den Staaten südlich der Sahara mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen. Von den 52 Staaten Afrikas gehören 33 zu den von den Vereinten Nationen als am wenigsten entwickelt eingestuften Ländern.

Es gab und gibt Initiativen, die Armut in Afrika zu bekämpfen. Seit den siebziger Jahren wurden unzählige Entwicklungsprogramme aufgelegt. Dazu gehörten unter anderem der Aktionsplan von Lagos zur wirtschaftlichen Entwicklung, das Programm für den wirtschaftlichen Wiederaufbau, der Vertrag von Abuja, die Afrika-Konferenz der UNESCO, die Sonderinitiative der Vereinten Nationen, die Millenium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen und die „Reis-Initiative“. Mit diesem Projekt soll die Entwicklung der Reispflanzen in zehn Ländern (Benin, Kamerun, Elfenbeinküste, Guinea, Kenia, Mali, Nigeria, Senegal, Tansania und Uganda) gefördert werden.

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  1. 1
    der Reisende

    und hier in Venezuela gibt es nicht ausreichend Grundnahrungsmittel ! Reis wird importiert und so weiter
    Schulden in der ganzen Welt, Krankenhaueser am Boden das ganze Land versinkt im Chaos
    aber 5 MILLE verschenken mal schauen was noch alles passieren muss bis das ach so stolze Volk aufwacht.

    • 1.1
      Inge Alba

      Maduro will vorbauen, wenn es zu einer Abstimmung im UN Sicherheitsrat mal kommen sollte, da muss man ein paar Freunde auf seiner Seite haben, seine Taktik ist, Sand in die Augen der anderen streuen, so schlecht ist der nicht, dieser Maduro, vielleicht etwas unbeholfen, aber im Grunde guter Kerl der sich um die Armen weltweit kümmert. Dieses „Gute Onkel Gehabe“ hatte schon der Vorgänger, dabei hatte der noch ein zynisches Grinsen im Gesicht, wenigstens fehlt dem Maduro dieser Gesichtsausdruck, ein Pluspunkt für ihn.

  2. 2
    VE-GE

    ….wer weiss ob das ueberhaupt stimmt !

  3. 3
    thor

    haben die USA nicht auch Billionen-Dollar schulden bei den Chinesen….? Hunderttausende Obdachlosen die sich jeden Nacht in der Suppenküche der versch. Wohlfahrtsverbände sattessen dürfen…, Millionen ohne Krankenkasse…., immer mal schön den Ball flach halten, hierzulande gehts uns trotz ausufernder Kriminalität, stundenlanger Schlangen etc. immer noch gut, so viele fette Bäuche wie in Venezuela habe ich noch nirgends in Südamerika gesehen… und das dümmliche Volk hier, wird auch nicht aufwachen, dazu fehlen denen die bolas…..

    • 3.1
      Herbert Merkelbach

      Haben die USA nicht auch Billionen-Dollar schulden bei den Chinesen? die chinesische Regierung besitzt eine GROSSE MENGE US-amerikanischer Staatsanleihen, die sogen. T-bonds und hat keine KREDITE an die USA vergeben wie im Fall Venezuela. Das ist ein bedeutender Unterschied und das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
      Sollten Sie die internationale Presse und insbesondere die Wirtschaftsteile der internationalen Presse verfolgt haben, dann müsste Ihnen die Meldungen über den Weg gelaufen sein, das die FEDERAL RESERVE, mehr oder weniger die Zentralbank der USA in den letzten Jahren diese Anleihen in großem Stil aufkauft.
      Seit ca. 1 Jahr gibt es in den USA ein Gesetz, dass jeder Amerikaner krankenversichert sein muss, bereits seit Jahren im Kongress der USA diskutiert und erst mit der Obama Administration zum Gesetz verabschiedet.
      Die USA sind ein großes Land mit einer Bevölkerung von ca. 314 Millionen Menschen. Dass in dieser Gesellschaft einige Leute durch das soziale Netz fallen ist logisch. Zumindest mir. Ich bin der Überzeugung, dass der prozentuale Anteil der Armen in Venezuela bedeutend höher angesiedelt ist als in den USA.

    • 3.2
      Caramba

      Dass es IHNEN in Vzla gut geht glaub ich gern. Sie können ihr H4 ja zum günstigen Strassenkurs tauschen….
      Wenn sie sich allerdings dann mal ausrechnen, was ein Mindestlohnempfänger umgerechnet in Dollar (oder von mir aus Euro) verdient, und dann mal in den Supermarkt gehen und die Preise anschauen, relativiert sich die Sache doch schnell wieder, oder?
      Immer noch nicht überzeugt? Dann gehen sie doch mal in ein Barrio Ihrer Wahl und erzählen sie den dümmlichen Leuten ohne Bolas, wie gut es ihnen doch geht und was sie von ihnen halten.
      Das dürfte sie zum Nachdenken bringen. Wenn sie beim Laufen denken können……
      Viel Spass…..
      P.S.: das mit den USA lass ich unkommentiert, ist erstens irrelevant für Vzla und ausserdem hat es Hr Merkelbach schon treffend formuliert. Wenn auch vermutlich vergebens…..

      • 3.2.1
        VE-GE

        Stimme dir hierbei zu !

    • 3.3
      Marvin Scott

      Immerhin kann man in den USA noch ein Plakat hochheben und damit gegen den Präsidenten demonstrieren, ohne dass man gleich verhaftet und angeklagt wird, dass man den Präsidenten ermorden wolle. Von den Milliarden, welche die Chavisten mittels Enteignungen gestohlen haben, ganz zu schweigen.

  4. 4
    Martin Bauer

    Wie kann sich der illegale Dreckskerl Maduro erdreisten, Geld zu verschenken,das ihm nicht gehört. Und dann noch bestimmt für eine Region, die von militanten muslimischen Räuberbanden beherrscht wird! Dort will er sich wohl neue Freunde kaufen, die er in Südamerika vergebens sucht.

    • 4.1
      Inge Alba

      Das 1. Mal dass ich ihnen wiedersprechen muss, aber hier wird nicht von Somalia und den Rebellen berichtet, nein von den Staaten in der Südhälfte des Kontinents. Wobei ich auch nicht einsehe, warum Venezuela da hilft, wo es ihm selbst bescheiden geht, zumindest der armen Bevölkerung. Für Afrika sind meiner Meinung nach die Europär verantwortlich, sie haben diese Länder als Kolonien ausgeplündert, als es ausgeplündert war hat man sie unvorbereitet in die „Freiheit“ entlassen. Nun sollen sie gefälligst diesen Menschen auch wieder auf die Beine helfen, indem sie dort die Arbeit hinbringen und nicht die Menschen ermutigen, bzw. zwingen, auszuwandern. Die Afrikaner sind zum Grossteil Wirtschaftsflüchtlinge, Europa muss sich mehr um Afrika kümmern, sonst werden die alle noch zu heiligen Kriegern, da muss ein Riegel vorgeschoben werden.

      • 4.1.1
        Martin Bauer

        Sorry, Inge Alba, aber da steht nicht „im Süden des Kontinents“, sondern „südlich der Sahara“, also die Region Sudan, Tschad, Niger, Mali. Dies ist der Tummelplatz einiger der gefährlichsten und brutalsten Terroristen Gruppen der Welt.

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