Devisenmangel in Venezuela: 20 Fabriken aus Mangel an Kandiszucker geschlossen

zucker

Eklatanter Versorgungsmangel auch bei Zucker (Foto: Handout/Internet)
Datum: 22. Januar 2015
Uhrzeit: 08:50 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Der Mangel an Zucker in Venezuela hat im Jahr 2014 den Zusammenbruch von 20 Süßigkeiten-Hersteller verursacht. Dies gab am Mittwoch Pedro Malaver, Präsident der Nationalen Vereinigung der Zuckerfabrikanten (ANFAC) bekannt. Er wies darauf hin, dass mehr als 5.000 Arbeiter in den Fabriken entlassen wurden. „Der eklatante Versorgungsmangel hat die Schließung von rund 20 Unternehmen (Süßigkeiten und Schokolade) verursacht“, so Malaver.

Nach seinen Worten waren die Produzenten bereits zu Beginn des Jahres 2014 dazu gezwungen, Devisen für den Import auf dem Parallelmarkt zu tauschen. Die Regierung hätte keine ausreichenden Devisen zur Verfügung gestellt. Durch diese erzwungene Praxis (Devisentausch) hätten sich die Preise erhöht und einen Umsatzrückgang von fast 60% verursacht. Deshalb stellten mehrere Fabriken ihre Produktion ein, viele der Mitarbeiter wanderten nach Kolumbien aus.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Stück für Stück bringt die Verbrecherbande in Caracas das Land dem absoluten wirtschaftlichen Kollaps näher.

  2. 2
    Der Bettler

    Der Kollaps ist schon lange da !! Durch erbettelte Kredite wird nur ein Loch zugestopft, und ein anderes aufgerissen.Es kommt noch viel schlimmer,und es ist noch lange nicht das entgültige Ende an
    Repressalien das dem Volk und auch uns zugemutet wird.Solange die unfähige Räuberbande am Ruder ist,haben wir nur Tag für Tag noch mehr Lebensqualität zu verlieren,die sowieso kaum mehr vorhanden ist.

  3. 3
    der Reisende

    Anscheinend sind noch für ca.40 Tage Lebensmittel im Land !!
    Wer weiß mehr oder besser genaues über die Situation im Land?
    Last es bitte die Leser von latina-press wissen.

    • 3.1
      Herbert Merkelbach

      Das ist schwer zu beurteilen. Man weiß nicht wie viel Nahrungsmittel bestellt worden sind, wie viel bereits im Hafen angekommen sind und wie viel bereits in System der Verteilung sind.

      Eines aber steht fest, in der nächsten Zeit werden die Zinsen für die venezolanischen Staatsanleihen fällig und die Beträge sind nicht unerheblich. In der Beziehung hat Maduro noch einige Kopfschmerzen. Ich bin gespannt, wie er dies bewerkstelligen wird.

  4. 5
    inge alba

    VE-GE, werden sie mit machen?? Natürlich sind Menschen wie Angel Vivas zu bewundern, nur ich habe da so meine Zweifel ob er mit dem was er will auch Erfolg haben wird bei der breiten Masse.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!