Kuba: Erneut 97 Flüchtlinge in der Meerenge von Florida aufgegriffen

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Die US-Küstenwache hat in dieser Woche erneut 97 Flüchtlinge in der Meerenge von Florida aufgegriffen und auf ihre Heimatinsel repatriert (Foto: US Coast Guard)
Datum: 07. August 2016
Uhrzeit: 13:13 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die US-Küstenwache hat in dieser Woche erneut 97 Flüchtlinge in der Meerenge von Florida aufgegriffen und auf ihre Heimatinsel repatriert. Die Anzahl von Kubanern, die in meist behelfsmäßigen Booten in die USA gelangen wollen, ist in den zurückliegenden Monaten stark gestiegen. In den letzten vier Wochen wurden in der Meeresstraße zwischen dem US-Bundesstaat Florida und Kuba 834 Menschen aufgegriffen, mehr als das Doppelte zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Nach Angaben der US-Migrationsbehörde haben seit dem Oktober 2015 mindestens 5.786 Kubaner versucht in die USA zu gelangen. Im selben Zeitraum des vorhergehenden US-Haushaltsjahres waren es 4.473 Flüchtlinge. Daten von Tausenden Flüchtlingen, die ihr Heimatland über Ecuador, Costa Rica oder Nicaragua verlassen, sind in dieser Statistik nicht enthalten.

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  1. 1
    Robert

    Jetzt da das Verhältnis zwischen USA und Cuba nach Jahrzehnten des kalten Krieges auftaut ist werden schliesslich auch die Kubaner als das behandelt was sie in den Augen der US-Amerikaner sind: Illegale Einwanderer aus einem Lateinamerikanischem Land.

    Das ist das Drama der Kubaner sie sehen sich hier immer noch in einer Extrarolle. Der kapitalistische Realissmus wird sie schneller einholen als befürchtet und der Katzenjammer wird kommen.Wir alle erinnern uns ja noch an die Zeit nach der Wiedervereinigung. Mit dem Unterschied, dass Kuba keinen reichen Bruder hat wie einst die DDR sondern nur die ehemalige Hegemonialmacht USA die schon in den in den Startlöchern steht um die Machthebel in Wirtschaft (und vielleicht auch Politik) wieder zu übernehmen. Schon heute sind die Pfründe unter den ehemaligen Parteikadern verteilt. Auf wertvolle Grundstücke, wie in Varadero, Habana viejo haben schon vor Jahren einflussreiche Größen aus Partei etc. unter der Vorgabe öffentlicher Interessen Ihre Handtücher gelegt. Auch in anderen Punkten wird Cuba bestimmt schnell nachziehen, Drogen- und Waffenhandel, Prostitution sind (wenn auch begrenzt) schon lange vorhanden und die Strukturen werden bestimmt bald auf Kontinentalniveau nachgezogen werden. Mal schauen wann dann die ersten Nostalgiker sich wieder nach den 70er Jahren zurück sehnen. Wie gesagt der Katzenjammer wird kommen…..

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