EU-Parlamentspräsident Schulz in Kolumbien: Demokratie in Venezuela ist in Gefahr

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Lilian Tintori, Ehefrau des politischen Gefangenen Leopoldo López, wurde bereits im Dezember 2014 von Martin Schulz empfangen (Foto: Twitter)
Datum: 24. August 2016
Uhrzeit: 17:45 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, ist am Montag (22.) zu einem offiziellen Besuch in Argentinien eingetroffen und am Dienstag nach Kolumbien weitergereist. Während einer Pressekonferenz in Bogotá ging Schulz auch auf die aktuelle Situation in Venezuela ein und zeigte sich davon überzeugt, dass die Demokratie in Venezuela „in Gefahr“ ist. Der Politiker wies unter anderem darauf hin, dass die Legitimität einer Regierung vom Willen des Volkes abhängig ist. In seiner Rede in Bogotá bezeichnete Schulz die Ereignisse in Venezuela als „dramatisch und beunruhigend “ und betonte, dass „eine große Mehrheit der Bevölkerung leidet“. Er bedauerte, dass „in einem so reichen Land die Bürger/Bevölkerung jeden Tag ums Überleben kämpfen muss“ und wies auf die Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Opposition und Regierung hin.

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Präsident Nicolás Maduro wird selbst in Lateinamerika immer mehr isoliert. Venezuelas autoritäre und linksnationale Regierung hat schon längst ihre besten Freunde auf dem Kontinent verloren. „Venezuela lebt unter einem autokratischen, nicht demokratischen Regime. Ein Land, in dem es politische Gefangene gibt, ist keine Demokratie“, so Brasiliens Außenminister José Serra. „Präsident Maduro hat schon längst eine Schwelle überschritten – gleichbedeutend mit dem Ende der Demokratie“, bekräftigt der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Luis Almagro.

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  1. Da fällt mir nur ein Loriot ein: „ach was“?
    Herr Schulz ist ja wirklich ein ausgesprochener Schnellmerker, WOW!

    • 1.1
      Herbert Merkelbach

      Glauben Sie dann allen Ernstes, Herr Schulz denkt Tag und Nacht AUSSCHLIESSLICH nur an die Probleme die Venezuela betreffen?
      Ich muss mich fragen, auf welchem Planeten leben Sie eigentlich? Wenn dieser Politiker sich jetzt zum Thema Venezuela zu Wort meldet, dann ist das für mich ein Quantensprung. Wer in der Welt, besonders hier in Europa denkt dann an Venezuela? Die wenigen Personen, die man an den 10 Fingern ablesen kann? Fragen Sie doch mal den Normalbürger auf der Straße, was er über Venezuela denkt, was er über Venezuela weiß, wo Venezuela überhaupt liegt?
      Mit all den Problemen, die Europa plagen, welcher Politiker in Europa hat ausreichend Zeit sich mit Venezuela zu beschäftigen?
      Das Thema Venezuela ist etwas mit dem sich die Vereinigten Staaten von Amerika beschäftigen, sich diesem Thema widmen sollten/müssten, nicht so sehr Europa, die EU. Venezuela ist für Europa tausende von Kilometer entfernt.

      • 1.1.1
        VE-GE

        Da haben Sie vollkommen Recht Herr Merkelbach !

  2. 2
    Andi

    Der ist ein Politiker und kein Normalbürger! Die Schweinereien in Venezuela sollten schon längst dort angekommen sein. Die Demokratie ist nicht in Gefahr….Es gibt schon lange keine mehr!!!

  3. 3
    Gringo

    Die Demokratie wird schon seit Chavez abgebaut.

  4. DEMOKRATIE,SCHON LANGE HER;WIR HABEN EINE DICTATUR,

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