Ölpest macht keinen Halt vor Kubas Küste

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Datum: 20. Mai 2010
Uhrzeit: 10:25 Uhr
Ressorts: Kuba, Natur & Umwelt
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko hat die Ölpest die Küste Louisianas erreicht. Bald dürfte er auch in Florida und Kuba sein. US-Republikaner verhinderten im Kongress, dass die Ölindustrie für die Milliarden-Schäden haften muss.

Der riesige Ölteppich, der nach der Explosion der Ölplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko entstanden war, wird nach Schätzungen der staatlichen Ozean- und Klimabehörde (NOAA) auch vor Kubas Küste keinen Halt machen. Die USA sprechen inzwischen auch mit Kuba über eine Kooperation bei der Bewältigung der Ölpest. Es wurden keine Einzelheiten der Gespräche bekannt gegeben. Nicht mitgeteilt wurden auch der Ort und die Namen der Teilnehmer. „Ich kann bestätigen, dass diese Verhandlungen stattfinden, ich verfüge aber über keine näheren Informationen dazu“, sagte Gordon Dugvid, Sprecher des Außenamtes, am Mittwoch in Washington. Die kubanischen Behörden haben bisher noch keine offizielle Stellungnahme zu den Berichten über die Verhandlungen mit den USA veröffentlicht. Ob der Ölteppich eine Gefahr für die Küste der Dominikanischen Republik und Haiti darstellt, wurde nicht bestätigt.

Laut Aussagen der Experten strömten bisher mehr als 12 Millionen Barrel Rohöl in den Golf von Mexiko. Der schwimmende Teppich hat eine Breite von über 300 und eine Länge von mehr als 280 Meilen. Der Ölkonzern BP will die Öl-Quelle im Golf vom Mexiko am Wochenende komplett schließen. Es sollen pro Minute 6000 Liter schwerer Schlamm in die Öffnungen eines Ventilsystems gepresst werden, das über dem Hauptbohrloch installiert ist.

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