Reformen auf Kuba: Steuern für Unternehmer geplant

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Datum: 07. Oktober 2010
Uhrzeit: 15:34 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Privatwirtschaft spült Geld in die Kassen der Regierung

Das krisengeschüttelte Kuba ist auf dem Weg zu mehr Privatwirtschaft. In 178 verschiedenen Bereichen können Kubaner künftig selbständig werden. Die Regierung des Karibikstaates hat bereits am Montag mit einer Entlassungswelle, bei der in einem rund sechsmonatigen Prozess mehr als eine halbe Million Bedienstete aus den öffentlichen Ämtern entlassen werden, begonnen.

Nach Berichten des staatlichen Senders Radio Rebelde will die kubanische Regierung der Bevölkerung nun eine „Steuer Kultur“ vermitteln, bei der zehntausende in der Privatwirtschaft tätige Kubaner zum erstenmal in ihrem Leben Steuern bezahlen werden.

Offiziell wurden keine Einzelheiten über die künftige Steuerbelastung auf Kuba bekannt. Anonyme Quellen gaben bekannt, dass bei rund 250.000 neuen kleinen Unternehmen bereits Daten durch das Nationale Amt für Steuerverwaltung (ONAT) gesammelt werden.

Vor einer Woche gab die Regierung bereits bekannt, landesweit die Preise für alle Brennstoffe zu erhöhen. Die Preise für die drei Sorten von Benzin und Diesel steigen an allen Verkaufsstellen im Land um rund 18%.

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  1. 1
    Joern

    Ich dachte immer, Fidel Castro will die Ideale erhalten. Aber wenn ich das hier lese, dann hat er diese ja gerade alle über Bord geworfen!!!

  2. 2
    Chris

    Steuern müssen alle zahlen , wovon soll der Staatshaushalt finanziert werden ¿ Das sind keine Ideale , das sind Traumvorstellungen ..

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