Lateinamerika: Impfstoff gegen Schweinegrippe kann Narkoelepsie verursachen

Datum: 08. Februar 2011
Uhrzeit: 16:49 Uhr
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Autor: Redaktion
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► 35 Millionen Impfdosen verteilt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bekannt gegeben, dass in mindestens 12 Ländern nach Verabreichung eines Impfstoffes gegen die Influenza A,  Fälle von Narkolepsie bei Kindern und Jugendlichen auftraten. Weiterhin teilte die Organisation mit, dass die seit 1973 auch bei Hunderassen bekannte Krankheit durch den Pandemrix Impfstoff (hergestellt von GlaxoSmithKline) verursacht werden könnte.

Die in Genf (Schweiz) beheimatete Sonderorganisation der Vereinten Nationen informierte nicht, in welchen Ländern die Narkoelepsie auftrat. Trotzdem wurden 35 Millionen Impfdosen in 18 Länder, darunter Armenien, Aserbaidschan, Bangladesch, Bolivien, Burkina Faso, Kuba, Nordkorea, El Salvador, Äthiopien, Ghana, Namibia, Philippinen, Tadschikistan, Togo, Ruanda, Kenia, der Mongolei und Senegal verteilt.

Die Narkolepsie, im Volksmund auch „Schlafkrankheit“ oder „Schlummersucht“ genannt, gehört zur Gruppe der Schlafstörungen (Dyssomnie), der eine neurologische Erkrankung des Schlaf-Wach-Rhythmus zu Grunde liegt. Sie äußert sich bevorzugt durch einen starken Schlafdrang, manchmal in einem ausgelösten Schlafzwang. In der Abgrenzung zum übermäßigen Schlaf (Hypersomnie) handelt es sich hierbei um eine systemische Störung, die nicht nur durch ein allgemein erhöhtes Schlafbedürfnis, sondern vor allem durch eine tiefgreifende Störung der Schlafrhythmik charakterisiert ist

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