Kuba erwägt Begnadigung für US-Unternehmer Alan Gross

gross

Datum: 17. Mai 2011
Uhrzeit: 12:35 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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► Entscheidung innerhalb kürzester Zeit

Die kubanische Regierung erwägt die Begnadigung des zu 15 Jahren Haft verurteilten US-Bürgers Alan Gross. In einem hochkarätigen Spionage-Prozeß war dieser von einem kubanischen Gericht wegen subversiver Aktivitäten und Handlungen gegen die Unabhängigkeit der territorialen Integrität des Staates für schuldig befunden und in Havanna inhaftiert worden.

„Es gibt eine anhängige Beschwerde und es wird erwogen, eine Begnadigung oder Freilassung aus humanitären Gründen zu gewähren. Man sollte bedenken, dass seine Tochter und Mutter sehr krank sind“, gab der Präsident des Obersten Gerichtshofes, Ruben Remigio Ferro, in der kubanischen Hauptstadt bekannt. Der hohe Beamte fügte hinzu, dass die Entscheidung innerhalb kürzester Zeit getroffen werde.

Alan Gross, der nach Worten seiner Frau Judy nur die Internetkommunikation der jüdischen Gemeinde in Kuba verbessern wollte, war von einem kubanischen Gericht zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Gross unter anderem Satellitentelefone an Dissidenten verteilt haben soll. Damit habe er gegen die territoriale Integrität Kubas verstoßen und sei ein Spion der USA.

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter war bereits im März auf die Nachbarinsel der Dominikanischen Republik gereist und hatte sich mit dem kubanischen Staatsoberhaupt Raúl Castro getroffen. Am Ende seines Besuches gab er bekannt, dass er mit Alan Gross gesprochen habe. ”Ich hatte heute Morgen ein sehr gutes Treffen mit Alan Gross. Ich bin überzeugt, dass er unschuldig ist. Ich hoffe, dass die Gerichte der Beschwerde von Gross stattgeben und er aus humanitären Gründen freigesprochen wird”. Der Friedensnobelpreisträger äußerte zudem die Hoffnung, dass US-Präsident Barack Obama als Geste gegenüber der kubanischen Führung fünf wegen Spionage verurteilte Kubaner begnadigen werde.

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  1. 1
    spanishjack

    guter zug von seiten kubas.Ich denke das er nicht dafür zuständig war
    die internetkommunikation zu verbessern ohne irgendwelche rücksprachen,behördlicherseits.jetzt sollten sich die amerikaner auch mal erkenntlich zeigen was die five miamis angeht.auch diese inhaftierten leiden und sind schon krank, geschweige von der psyschischen belastung.und sie sollten mal mit der schliessung von cuantanamo endlich anfangen, was sie schon so lange versprochen haben, schlieslich haben sie es ja auch ohne zu fragen eingeführt.sie sind doch durch diese geschichte eh schon in misskredit geraten.

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