Kuba verstärkt Kampf gegen den Krebs

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Datum: 29. November 2011
Uhrzeit: 10:20 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Erfolgreiche Biotech-Branche

Krebs ist mit etwa 18.000 Toten und rund 28.000 neuen Patienten pro Jahr die zweithäufigste Todesursache auf Kuba. Lokale Wissenschaftler gehen davon aus, dass der übermäßige Genuss von Tabak und Alkohol, sowie schlechte Essgewohnheiten, für einen Anstieg der Erkrankungen verantwortlich ist. Mit Prevention-Kampagnen und Intensivierung der Forschung von therapeutischen Impfstoffen bekämpft das Land die bösartige Gewebeneubildung (Neoplasie).

Breit angelegte Studien zeigen, dass die heimische Produktion von Zytostatika (Zellwachstum hemmende Stoffe) mehr als 10.000 Fälle von Neuerkrankungen auf der Karibikinsel verhindern könnte. Das Land verfügt über eine seit Jahren erfolgreiche Biotech-Branche und verkauft inzwischen seine therapeutischen Impfstoffe weltweit.

Kuba und China haben am Samstag (26.) eine Vereinbarung zur Förderung der Biotechnologie unterzeichnet. Beide Nationen wollen bei biotechnologischen Forschungen in den nächsten fünf Jahren zusammenarbeiten und gemeinsam verschiedene Impfstoffe entwickeln.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Paterchon

    Seit Jahrzenten versuchen Mediziner und Wissenschaftler einen Impfstoff
    oder anderes Medikament gegen den Krebs zu finden.Bisher erfolglos.
    Aber das Propagandacuba und China werden das in kürzester Zeit gelöst
    haben.

  2. 2
    M

    Ich verstehe nicht, was manche Kommentare hier sollen. Aus dem Artikel geht lediglich hervor, dass die kubanische Regierung die Forschungen in Bezug auf geeignete Impfstoffe gegen Krebs intensivieren will und hierzu auch mit der VR China kooperiert. Dass Kuba nun innerhalb kürzester Zeit ein Heilmittel findet, hat niemand behauptet (obschon es einige Erfolge in diesem Bereich gibt).

    Was also soll der Kommentar? Ich finde es befremdlich, wie manchmal hier irgendetwas hingesudelt wird, nur, um Kuba herabzuwürdigen oder gar einzelne Personen (Castro, Chávez) zu beleidigen. Vor allem jetzt an dieser Stelle, wo es mal wirklich überhaupt nicht reinpasst. Selbst auf Kuba morgen ein Heilmittel gegen Aids gefunden würde, würde man hier der Regierung dabei noch böse Absichten unterstellen, habe ich das Gefühl.
    Ganz im Ernst: Es ist doch eine großartige Sache, wenn gegen Krebs geforscht wird. Und man sollte schon so viel Größe haben, dies auch Regierungen bzw. Gesellschaften anzuerkennen, die man persönlich vielleicht nicht mag.

  3. 3
    Hannes Seitz

    Ganz richtig. Kuba ist ein Entwicklungsland dass soviele Ärzte wie kein anderes Land der Welt ins Ausland zur Hilfe abkommandiert. Kuba hat eine tolle medidzinische Versorgung und eine Superbildung. Ich traf mal einen österreichischen Arzt in Kuba- er war bei einem Ärzekogress- der meinte wenn es das volkerrechtwidrige Embargo nicht gäbe wäre Kuba weiter wie die USA im medizinischen Bereich. Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen, aber es sagt scho neiniges aus wenn ein österr. Arzt sowas behauptet. Schluss mit dme Embargo und gebt Kuba endlich eine Chnace durch fairen Handel und faie Berichterstattung. Schluss mit den Lügenmärchen über die bösen Kommunisten und den Verbrecher Castro. Es ist einfach eine LÜGE!

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