Punta Cana beliebteste Reisedestination 2014 in der Karibik

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Endlose Strände machen Punta Cana zur beliebtesten Destination in der Karibik (Foto Andreas Volkmer/Wikipedia/CC)
Datum: 24. Juli 2014
Uhrzeit: 15:43 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Dietmar Lang
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Punta Cana in der Dominikanischen Republik ist das beliebteste Reiseziel 2014 in der Karibik. Dies geht aus dem jährlich erscheinenden Global Destination Cities Index von Mastercard hervor. Laut der Studie sollen in diesem Jahr 2,22 Millionen Urlauber die Stadt im äußersten Osten Hispaniolas als Ferienziel ausgewählt haben. Sie sollen zudem die Rekordsumme von 2,4 Milliarden US-Dollar in die Kassen der regionalen Wirtschaft spülen.

In der vierten Ausgabe des Index de Kreditkartengesellschaft liegt für Lateinamerika allerdings Lima unangefochten an der Spitze. In der Hauptstadt Perus werden in diesem Jahr 5,11 Millionen Touristen erwartet. Auf Platz 2 liegt Mexiko-Stadt mit 2,57 Millionen Besuchern, gefolgt von São Paulo (2,51 Mio.), Punta Cana (2,22 Mio.), Buenos Aires (2,11 Mio.), San José (1,51 Mio.), Rio de Janeiro (1,2 Mio.), Montevideo (0,85 Mio.) und Quito (0,67 Mio.)

Auffällig am Reiseziel Punta Cana ist allerdings, dass die Besucher überdurchschnittlich viel Geld vor Ort lassen. Mit 2,4 Milliarden US-Dollar liegt die Stadt mit seinen etwas mehr als 100.000 Einwohnern noch vor São Paulo. Die brasilianische Wirtschaftsmetropole gilt eigentlich als teuer, trotzdem generieren die Besucher „nur“ 2,3 Milliarden US-Dollar Umsatz. In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind es 2,2 Milliarden US-Dollar.

Laut Tourismus-Experten profitiert die Wirtschaft vor allem von den zahlreichen und meist exklusiven Hotels in Punta Cana. Diese bieten in zahlreichen Resorts an palmenbesäumten Sandstränden zu günstigen Preise Erholung pur. Der nahe gelegene Flughafen ist neben Linienflügen auch Ziel zahlreicher Charter-Gesellschaften, 64 Prozent aller Flüge in der Dominikanischen Republik starten und landen hier.

Mittlerweile gilt die Destination für viele Reisespezialisten als „Diamant der Karibik“. Dabei ist es gerade einmal fünf Jahrzehnte her, dass findige Investoren aus den USA ein größeres Gebiet an der Ostspitze der Insel aufgekauft und in ein Ferienparadies verwandelt haben. Heute kann man dort nicht nur im tropisch warmen türkisblauen Wasser baden und tauchen, auch Wanderungen an den schier endlosen Stränden, Ausflüge in Nationalparks mit faszinierendem tropischen Regenwald oder eine Partie Golf lassen keine Langeweile aufkommen. Zwischen Januar und April lassen sich sogar Wale beobachten, ansonsten kann man auch gerne einmal imposante Höhlen und unterirdische Flüsse streifen.

Diese Kombination aus Natur und Kultur hat die Bettenkapazität in Punta Cana mittlerweile auf fast 30.000 Betten anwachsen lassen. In der mittlerweile nur noch zwei Autostunden entfernten Hauptstadt Santo Domingo freut man sich über den regen Zuspruch der Urlaubsdestination. 400 Millionen US-Dollar hat man in den vergangenen Jahren in die Infrastruktur investiert und hofft nun vor allem auf zahlreiche Tagesbesucher aus Punta Cana.

Das reichhaltige und verlockende Ausflugsangebot in der Region dürfte daher auch hauptverantwortlich für den lockeren Geldbeutel der Gäste sein. Flug und Hotel sind als Pauschalreise meist günstig zu bekommen, oftmals sind es sogar sogenannte „All-Inklusive-Pakete“ mit allen Mahlzeiten und Getränke ohne Aufpreis. So bleibt mehr Geld für die Unternehmungen ausserhalb des Hotels oder Ressorts.

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