Mexiko: Organisierte Kriminalität – 190 Schulen geschlossen

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"Lebendig hat man sie mitgenommen. Lebendig wollen wir sie wieder. Solidarität mit den 43 verschwundenen Studenten". Graffiti in Mexiko (Foto: Sortica/Wikipedia)
Datum: 13. Dezember 2014
Uhrzeit: 12:52 Uhr
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Autor: Redaktion
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Aufgrund der Bedrohung durch die organisierte Kriminalität wird der Unterricht von 31.000 Schülern in Acapulco de Juárez (mexikanischer Bundesstaat Guerrero und Verwaltungssitz des gleichnamigen Municipio Acapulco de Juárez) mindestens für die nächsten zwei Wochen ausgesetzt. Obwohl die Bundesregierung die Sicherheit in diesem touristischen Hotspot über die Weihnachtszeit als gewährleistet betrachtet, entschloss sich die Landesregierung zu dieser Maßnahme. Vorerst bleiben mehr als 190 Schulen bis zum 7. Januar nächsten Jahres geschlossen. Danach will die Landesregierung Polizeieinsätze in den Schulen implementieren.

Am 26. September 2014 wurden 43 Studenten der Escuela Normal Rural „Raúl Isidro Burgos“, einer Hochschule zur Ausbildung von Grundschullehrern, in Ayotzinapa in Iguala (Guerrero) entführt. Die Studenten waren Teil einer nach Iguala gereisten Gruppe, die gegen diskriminierende Einstellungs- und Bezahlungspraxis der mexikanischen Regierung protestierte. Der Entführungsfall und der Umgang der Regierung damit führten zu seiner Staatskrise und zu Unruhe auf den Straßen – die Sicherheit der Schüler ist nicht mehr gewährleistet.

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