Kolumbien: Mordrate erreicht den niedrigsten Stand seit zehn Jahren

mord

Die "tödlichsten Tage" laut Statistik sind Samstag und Donnerstag von 18.00 Uhr bis Mitternacht (Foto: Archiv)
Datum: 31. Juli 2015
Uhrzeit: 11:13 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die Mordrate im südamerikanischen Land Kolumbien lag im Jahr 2014 bei 26,49 pro 100.000 Einwohner (2013 eine Rate von 30,3). Dies gab am Donnerstag (30.) das Staatliche Institut für Rechtsmedizin (Estatal Instituto de Medicina Legal) bekannt und betont, dass dies die niedrigste Rate der letzten zehn Jahre ist. Demnach wurden im vergangenen Jahr 12.626 gewaltsame Tötungsdelikte registriert, 1.688 weniger als im Jahr 2013. 90,8% der Opfer waren männlich und 60,4% der Getöteten im Alter zwischen 20 und 39 Jahren. Die „tödlichsten Tage“ laut Statistik sind Samstag und Donnerstag von 18.00 Uhr bis Mitternacht.

Obwohl in Kolumbien seit über fünf Jahrzehnten ein kriegerischer Konflikt mit linksgerichteten und marxistisch orientierten Terrororganisationen herrscht, liegt die Mordrate signifikant niedriger als im Nachbarland Venezuela. Der Jahresbericht der venezolanischen Nichtregierungsorganisation “Observatory of Violence” (OVV) belegt einen Anstieg der gewaltsamen Todesfälle in Venezuela im vergangenen Jahr. Nach Statistiken der staatlich nicht kontrollierten/manipulierten Organisation starben 24.763 Menschen eines gewaltsamen Todes, 79 Todesfälle pro 100.000 Einwohner.

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