Notstand nach Wahlen in Honduras: Juan Orlando Hernández in Front – Update

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Juan Orlando Hernández ist der amtierende Präsident von Honduras (Foto: Hernandez)
Datum: 29. November 2017
Uhrzeit: 12:36 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Erste Auszählungen der Präsidentschaftswahl in Honduras haben Salvador Nasralla, den Kandidaten des Wahlbündnisses Allianz der Opposition, als klaren Gewinner ausgewiesen. Nach Auszählung von 72,91 Prozent der verarbeiteten Wahldokumente hat sich die Situation allerdings verändert. Führte Nasralla am Montag (27.) noch mit 45,17 Prozent vor dem amtierenden Präsidenten Juan Orlando Hernández (40,21 Prozent) liegt sein Anteil aktuell nur noch bei 42,96 Prozent der Stimmen, verglichen mit 41,49 Prozent von Hernández.

Die langsame Auszählung des Obersten Wahlrats (TSE) führt zu Misstrauen bei der Opposition, Nasralla hat seine Anhänger zu Protesten aufgerufen. „Wir haben bereits die Wahlen gewonnen und es ist unmöglich, dass der Trend rückgängig gemacht wird“, so Nasralla zu seinen Anhängern. „Ich werde es nicht dulden (…) morgen muss das honduranische Volk kommen, um die Abstimmung auf den Straßen zu verteidigen“, fügte er hinzu.

Update, 30. November

Nach Auszählung von 83% der Stimmen entfallen auf Hernandez 42,21% der Stimmen, auf Nasrallah 42,11%.

Update, 2. Dezember

Die Regierung von Honduras hat nach gewaltsamen Protesten einen Belagerungszustand/Notstand erklärt. Das von Präsident Juan Orlando Hernández verabschiedete Exekutivdekret besagt, dass die Freizügigkeit von Personen für die folgenden zehn Tage zwischen 18:00 und 6:00 Uhr Ortszeit eingeschränkt ist. Nach Auszählung von 94,31% der Stimmen führt der aktuelle Präsident Juan Orlando Hernández, der die Wiederwahl anstrebt, mit 42,92% vor Nasralla mit 41,42%.

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