Christina Kirchner: Argentinien zahlt seine Schulden zurück

KIRCHNER 1

Datum: 06. Oktober 2010
Uhrzeit: 11:32 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Engere Zusammenarbeit beider Staaten vereinbart

Die Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner in Berlin empfangen. Beide sprachen sich für eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Forschung aus. Im Mittelpunkt der anschließenden Gespräche standen dabei vorrangig Themen wie die bilateralen Beziehungen, die Zusammenarbeit bei Bildung und Forschung sowie die regionale Sicherheit in Lateinamerika.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz gab Fernández bekannt, dass es „die Berufung von Argentinien ist, alle seine Schulden beim Pariser Club zu bezahlen“. Das argentinische Staatsoberhaupt betonte, dass ein bereits bestehendes Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Argentinien überarbeitet werden soll. Dazu soll sich zu Beginn des Jahres 2011 ein gemischter Ausschuss mit Vertretern beider Länder treffen.

Kirchner hatte sich bereits am gestrigen Dienstag in Frankfurt am Main mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle getroffen. Am Abend eröffnete sie in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste die Frankfurter Buchmesse, dessen Gastland in diesem Jahr Argentinien ist. Die Präsidentin sorgte dabei für Aufsehen und Emotionen. Das Staatsoberhaupt bekannte sich zu einem ungeschminkten Umgang mit der Vergangenheit, insbesondere mit der Militärdiktatur und gab bekannt: „Argentinien schminkt sich nicht und es wird sich auch nie schminken“.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Presidencia de la Nacion Argentina

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Chris

    Dieser Schuldenberg stammt zum grósstem Teil noch aus der Menem-Administration. Das Volk hatte Brot und Spiele , die Fabriken schlossen wegen Billigimporten. Alles wurde auf Kredit gekauft , und Menem wiedergewáhlt , bis dann alles den Bach herrunter ging.

    Der grösste Teil dr Bevölkerung , angeschürt durch die Opposition ist der Meinung das Schulden nicht bezahlt werden brauchen, das entspricht auch in etwa wer Zahlungsmoral vieler im Lande

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!