Starke Regenfälle, die in den letzten 48 Stunden den Nordosten Brasiliens heimgesucht haben, kosteten in den Bundesstaaten Pernambuco und Paraíba mindestens sechs Menschen das Leben und machten Tausende obdachlos. Dies teilte die Bundesregierung am Samstag (2.) in einer Erklärung mit. In Pernambuco verursachten die Regenfälle Überschwemmungen und Erdrutsche in der Landeshauptstadt Recife und den umliegenden Gebieten. Zwei Menschen starben in Recife und zwei im benachbarten Olinda, während rund 1.500 Menschen vertrieben wurden oder obdachlos wurden.
In Paraíba starben zwei Menschen und 1.800 wurden vertrieben oder obdachlos, so das brasilianische Ministerium für Integration und regionale Entwicklung, das angab, dass zu den am stärksten betroffenen Städten Conde, die Landeshauptstadt João Pessoa und Campina Grande gehörten. „Das Nationale Zentrum für Risiko- und Katastrophenmanagement gab während der kritischen Regenperiode 22 Warnungen heraus. Aufgrund der Auswirkungen in Pernambuco und Paraíba sowie der Wettervorhersage für die Region wurde die Einsatzstufe auf höchste Alarmstufe angehoben“, teilte das Ministerium mit. Zwar habe der Regen nachgelassen und die Lage verbessere sich, doch sei auch am Samstag weiterhin Wachsamkeit geboten, fügte es hinzu.







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