Venezuela: Regierung beginnt mit Auslieferung von “Low-Cost-Laptops”

Mathilda Hirschfeld

Datum: 16. November 2010
Uhrzeit: 15:19 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Produktionsstätte für Mini-Computer im Land geplant

Die venezolanische Regierung hat heute mit der Einführung von “Low-Cost-Laptops” an den Grundschulen des Landes begonnen. Dies ist Teil eines nationalen Programmes, der bis Ende des Jahres die Verteilung von rund 700.000 Mini-Computer vorsieht.

Kinder der ersten und zweiten Klassen an öffentlichen Schulen werden von der Bildungsinitiative profitieren und bereits im frühen Alter erste Erfahrungen in der Informations-und Kommunikationstechnik sammeln.

Die Computer kommen aus Portugal, wo Präsident Hugo Chávez unter anderem ein Abkommen über die Lieferung von bis zu 1.5 Millionen “Low-Cost-Laptops” für Schüler unterzeichnete.

Nach Angaben des venezolanischen Bildungsministeriums ist das Bildungsprogramm “eine der Bolivarischen Prinzipien, die uns leitet”. Für die Zukunft ist eine Produktionsstätte für die Mini-Laptops in Venezuela geplant.

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  1. 1
    roland-g

    womit aber wieder einmal das Gleichheitsprinzip auf der Strecke bleibt

    „Kinder der ersten und zweiten Klassen an öffentlichen Schulen …“

  2. 2
    RoterFisch

    Wie soll es denn gleicher werden? Mal eben die komplette Bevölkerung mit Laptops versorgen, ist ungleich teurer. Schüler ziehen wegen der Bildungsmöglichkeiten viel Nutzen daraus und werden schon früh an die Benutzung herangeführt.

    Es gibt außerdem keine Einkommensschranken, die den Erhalt eines Laptops verhindern…

    • 2.1
      regina -g

      … du hast das NICHT verstanden !!

      Gleichberechtigung unter den Kindern – denn um die geht’s

      “Kinder der ersten und zweiten Klassen an öffentlichen Schulen …”
      also
      Kinder ab 3.Klasse nicht mehr …

      Dein Zitat
      „Es gibt außerdem keine Einkommensschranken, die den Erhalt eines Laptops verhindern…“

      Hhm , aber wohl doch der Typ der Schule , in welche die Kids gehen ,
      denn die Verteilung findet an öffentlichen Schulen statt ….
      Und was ist mit den vielen , vielen Kindern an privaten Schulen ?!
      Die gehen leer aus ….

      • 2.1.1
        RoterFisch

        Ich habe es sehr wohl verstanden ;)

        Irgendwo muss man nunmal anfangen. Und das sind da eben die Kinder der 1. und 2. Klassen. Wenn man es Dritt- und Viertklässlern auch noch geben soll, was ist dann mit Arbeitern etc… warum bekommen denn nicht ALLE Bürger einen?

        Die Eltern der Kinder an privaten Schulen haben vermutlich eher das Geld denen selbst einen zu kaufen.

  3. 3
    regina -g

    @roter fisch

    ja , ja – die Eltern von Privatschülern haben es ja …. warum nur hab ich mit dieser Antwort gerechnet
    Du hast eben null Ahnung von VE .
    Es gibt gar nicht genug Plätze an öffentlichen Schulen , so dass man
    sein Kind eben in eine private geben muss – denn – Schule ist ja Pflicht .

    Hier geht es um Kinder – und nicht um Arbeiter oder gar alle Bürger ….

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