Brasilien: Bücher von Paulo Coelho im Iran verboten

coelho

Datum: 11. Januar 2011
Uhrzeit: 06:33 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)
► Fall an das Auswärtige Amt weitergeleitet

Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho hat am Montag in seinem Blog mitgeteilt, dass seine Bücher im Iran verboten wurden. In der Vergangenheit hatte der in Rio de Janeiro geborenen Bestseller-Autor bereits 6 Millionen Exemplare in der islamischen Republik verkauft.

Laut Angaben von Coelho gibt es für das Verbot bisher keine offizielle Erklärung der iranischen Regierung. „Meine Bücher sind bereits unter verschiedenen Regierungen im Iran veröffentlicht worden. Diese willkürliche Entscheidung, nach 12 Jahren der erlaubten Veröffentlichung, kann nur ein Missverständnis sein“, schrieb Paulo in seinem Blog.

Am Montag verurteilt Kulturministerin Ana de Hollanda bei einem Besuch in Rio de Janeiro das Verbot der iranischen Regierung: „Jede Art von Zensur ist bedauerlich“, so Hollanda. Ein Sprecher des Ministeriums gab bekannt, dass der Fall an das Auswärtige Amt weitergeleitet wurde.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Coelho

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    rolli

    ja ja, jetzt nach Lula weht ein anderer Wind…das dird der Iran merken und bald auch Venezuela….

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!