Paraguay: Behörden vernichten hunderte Hektar Marihuana-Felder

marijuanafield

Datum: 01. Februar 2011
Uhrzeit: 03:21 Uhr
Ressorts: Panorama, Paraguay
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Anbau der halluzinogenen Pflanze oft einzige Einkommensquelle

Die paraguayische Polizei hat die Vernichtung von fast 277 Hektar Marihuana-Pflanzen und die Verbrennung von mehr als neun Tonnen der Droge bekannt gegeben. Laut dem Bericht der Anti-Drogen-Behörde wurden im Departement San Pedro, einer der ärmsten Regionen des Landes, 19 mutmaßliche Drogenhändler inhaftiert.

Lokale Medien berichteten, dass die Aktion Proteste bei den Landwirten der Gegend ausgelöst hat. Die Bauern drohten mit Streiks und Straßenblockaden, da der Anbau der halluzinogenen Pflanze oft ihre einzige Einkommensquelle ist.

In den letzten letzten Wochen hat die Polizei bereits 14 Tonnen Marihuana vernichtet und mehr als tausend Hektar Anbaufläche zerstört. Offizielle Zahlen belegen, dass Paraguay einer der größten Produzenten von Marihuana in Lateinamerika ist. Die Droge wird dabei in erster Linie nach Brasilien und Argentinien verkauft.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Archiv

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!