Erdbeben in Japan: Nach Tsunami-Warnung erste Evakuierungen in Chile – Liveticker

Datum: 11. März 2011
Uhrzeit: 07:55 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Flutwelle erwartet

Nach dem schweren Erdbeben vor der japanischen Küste wurde die gesamte Pazifik-Region in Alarmbereitschaft versetzt. Nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Jiji sollen zwischen 200 bis 300 Leichen an einem Strand der Stadt Sendai im Nordosten Japans gefunden worden sein, die Regierung rechnet mit bis zu 1.500 Todesopfern. Für Russland, Taiwan, die Philippinen, Indonesien, Papua Neuguinea, Australien, Neuseeland, Fidschi, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Nicaragua, Panama, Honduras, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru eine Tsunami-Warnung aus. Laut dem Katastrophenschutz wird in Chile um 22:55 Uhr GMT mit einer Flutwelle auf der Osterinsel gerechnet. Die Präsidenten von Kolumbien, Peru, Chile und Ecuador riefen die Bevölkerung der Küstenregionen zur Wachsamkeit auf. Auf der Osterinsel, die politisch zu Chile gehört, werden die ersten Bewohner der Küstenregion evakuiert. Nach Angaben der Regierung stehen Flugzeuge bereit, welche die betroffenen Personen ausfliegen werden.

Die Osterinsel sitzt dem Ostpazifischen Rücken auf. Der für viele pazifische Inseln charakteristische Küstensaum fehlt, die Küste fällt steil bis zu einer Meerestiefe von 3000 Metern ab. Kleine Sandstrände sind nur an wenigen Stellen zu finden, z. B. an der Nordküste, am Palmenwäldchen von Anakena.Die Osterinsel hat etwa die Form eines rechtwinkligen Dreiecks mit einer maximalen Länge von 24 Kilometern, einer maximalen Breite von 13 km und einer Fläche von 162,5 km². Die Landschaft ist durch ihren vulkanischen Ursprung geprägt und besteht im Wesentlichen aus den drei erloschenen Vulkanen Rano Kao im Südwesten, Maunga Puakatiki auf der Poike-Halbinsel im Osten und Maunga Terevaka im Norden. Er ist mit 507,41 Metern die höchste Erhebung der Osterinsel.Im Südwesten sind der Osterinsel die kleinen, unbewohnten Inseln Motu Iti, Motu Kau Kau und Motu Nui vorgelagert, im Westen Motu Tautara und vor der Halbinsel Poike Motu Marotiri.

Die Galápagos-Inseln sind ein Archipel im östlichen Pazifischen Ozean, rund 1000 km westlich von Südamerika. Sie gehören zu Ecuador und bilden die gleichnamige Provinz Galápagos. Die Inselgruppe besteht aus 14 größeren Inseln (Isabela, Santa Cruz, San Salvador (Santiago, James), Fernandina, San Cristóbal, Floreana (Santa Maria), Marchena, Española, Pinta, Santa Fe, Genovesa, Pinzón, Baltra und Rábida) und über 100 kleineren bis winzigen Inseln.Fünf Inseln sind besiedelt: Santa Cruz (ca. 15.000 Einwohner), San Cristóbal (ca. 5.600), Isabela (ca. 950), Floreana (Santa Maria) (ca. 100) und Baltra (Seymour Sur), wo sich aber einzig der Hauptflughafen des Archipels befindet.

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