Ein Toter und 17 Verletzte nach Explosion einer Autobombe in Kolumbien

explosao

Datum: 19. Juni 2011
Uhrzeit: 13:06 Uhr
Ressorts: Kolumbien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Polizisten verhinderten Katastrophe

Bei der Explosion einer Autobombe sind in der Nähe der kolumbianischen Stadt Popayán ein Mensch durch herumfliegende Splitter getötet und siebzehn weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am gestrigen Samstag (18.) gegen Mitternacht, Hintergründe über die Tat sind noch unklar.

Unter den Verletzten befinden sich drei Polizisten, die an einem Checkpoint der Armee eine Fahrzeugkontrolle durchführten. Nach ersten Ermittlungen flüchteten aus einem anhaltenden Fahrzeug zwei Personen, wenig später kam es zur Explosion. Laut einem Sprecher der Regierung ist es den Polizisten zu verdanken, dass es nicht zu einer Katastrophe kam. Diese erkannten die gefährliche Situation und forderten die Bewohner der umliegenden Häuser zur Flucht auf. Die Explosion riss umliegende Strommasten ab, mehrere Häuser wurden beschädigt.

Die Regierung versprach den Opfern sofortige Hilfe, die Häuser sollen bereits in der kommenden Woche repariert werden. Um die Situation zu beurteilen haben sich die Leiter der zivilen Behörde, sowie Vertreter von Militär und Polizei, zu einer Sondersitzung getroffen. Vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass Guerillas der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) für den Anschlag verantwortlich gemacht werden.

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