Behörden entschärfen 14 Sprengsätze in Kolumbien
Massaker unter der Zivilbevölkerung geplant
Die kolumbianischen Behörden haben am Samstag (4.) vierzehn Sprengsätze in verschiedenen Gebieten im Südwesten des Landes entschärft. Bei mehreren Anschlägen, die der linksgerichteten Terror-Organisation FARC zugeschrieben werden, starben seit vergangenen Mittwoch 19 Personen, weitere 78 erlitten zum Teil lebensbedrohliche Verletzungen. Tausende Menschen zogen in einem Protestmarsch durch die Straßen von Tumaco, um gegen die Gewalt zu protestieren.
Nach Berichten der nationalen Polizei wurden fünf mit Metalsplitter gefüllte 15 Kilogramm schwere Sprengsätze in dem Dorf Cajibío (Departament Cauca) entdeckt und unschädlich gemacht. Zwei Bomben von je 40 Kilogramm wurden auf einem Fußballplatz in der Nähe der Gemeinde Miranda (Cauca) gefunden, ebenfalls wurde ein Minenfeld mit mehreren Tretminen entschärft.
“Die Sprengsätze waren alle mit Schrauben, Bolzen und Muttern gefüllt. Die FARC-Rebellen wollen bewusst ein Massaker unter der Zivilbevölkerung anrichten”, bestätigte General Humberto Jerez, Kommandant der 3. Armee-Brigade. “Das Vorgehen der FARC hat keine Rechtfertigung. Wir werden mehr als 2.500 zusätzliche Soldaten nach Tumaco entsenden. Das Gebiet hat stark gelitten und wird von den Rebellen als strategisches Zentrum für ihren Drogenhandel benutzt, teilte Präsident Juan Manuel Santos mit
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