Venezuela: „Es gab ein Massaker an Yanomami-Indianer im Amazonas-Becken“

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Datum: 04. September 2012
Uhrzeit: 15:04 Uhr
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Autor: Redaktion
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► Schmerzliche Tatsache darf nicht politisiert werden

Laut Patricia Carola Velásquez Semprún, venezolanische Schauspielerin und Fotomodell, gab es ein Massaker an Yanomami-Indianer im Amazonas-Becken. In einem Interview mit CNN gab die Präsidentin der „Wayúu Tayá Stiftung“ bekannt, dass die schmerzliche Tatsache nicht politisiert werden darf, allerdings gründlich untersucht werden müsse.

Velásquez ist indianischer Abstammung, ihre Mutter war eine Wayúu. Ihr Schauspieldebüt gab sie 1996 an der Seite von Jean Reno in Francis Vebers Abenteuerfilm „Jaguar“. Einem größerem internationalen Publikum bekannt wurde sie durch ihre Darstellung der Anck-Su-Namun in den Filmen „Die Mumie“ und „Die Mumie kehrt zurück“. 2002 gründete sie die „Wayúu Tayá Stiftung“ zur Förderung und Unterstützung der Ethnie der Wayúu. 2003 wurde sie von Kōichirō Matsuura zum UNESCO „Artist for Peace“ ernannt.

„Obwohl die venezolanischen Behörden keine Beweise entdeckten haben mir sehr nahestehende Menschen versichert, dass diese beklagenswerte Tatsache der Wahrheit entspricht. Angehörige der Regierung haben zwar ein Gebiet überflogen, allerdings nicht den Bereich, in dem das Massaker verübt wurde“, so Velásquez. Sie erinnerte daran, dass Venezuela und Brasilien einen Vertrag zum Schutz der Yanomami-Indianer unterzeichnet haben.

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