Vulkan Cotopaxi in Ecuador: Keine Gefahr eines Ausbruchs in den nächsten Stunden – Update

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Am Freitag (14.) hat der Koloss nach mehreren Explosionen eine über fünf Kilometer hohe Aschewolke ausgeworfen (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 15. August 2015
Uhrzeit: 00:02 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der Cotopaxi ist mit 5.897 Metern der zweithöchste Berg Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Obwohl aktiv, ist er der am häufigsten bestiegene Berg des Landes und einer der meistbesuchten Gipfel Südamerikas. Am Freitag (14.) hat der Koloss nach mehreren Explosionen eine über zwölf Kilometer hohe Aschewolke ausgeworfen, die Behörden erhöhten die Alarmstufe auf „Gelb“ (Notfallmittelstufe). Das Umweltministerium hat den touristischen Zugang zum Cotopaxi geschlossen und einer Gruppe von 15 Bergsteigern den Aufstieg verboten. Trotz den Ascheemissionen bleiben die internationalen Flughäfen von Quito und Cotopaxi vorerst geöffnet. In der Hauptstadt Quito haben die Behörden die Ausgabe von einer Million Atemschutzmasken angeordnet.

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krater

Update 15. August

14:30 MESZ: Das geophysikalische Institut gab bekannt, in den nächsten Stunden ein Bulletin über die aktuelle Situation zu veröffentlichen.In den letzten Stunden wurden permanente seismische Aktivitäten registriert, die Bevölkerung zur Wachsamkeit aufgerufen. Im Moment steht eine über 500 Meter hohe Rauchsäule über dem Krater.

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15:40 MESZ: Die Behörden berichten von einem „erheblichen Rückgang der Seismizität“, Satellitenbilder zeigten keine Anomalien.

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19:15 MESZ: Ecuadors Präsident Rafael Correa hat einen Zustand der Notverordnung ausgerufen und angekündigt, dass angesichts dem Auftreten von pyroklastischen Strömen die vorbeugende und präventive Evakuierung „von Orten in der Nähe des Vulkans“ angeordnet wurde. Dabei handelt es sich um die Ortschaften Rumiñahui, Zone Río Pita; Mejía, Zone Pedregal; Valle de los Chillos, Zone Río Santa Clara und um die Dörfer am Río Cutuchi: Malalo und Lasso.

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Sonntag 16. August

14:00 MESZ: In der Nähe des Vulkans wurden mehrere leichte Erdbeben aufgezeichnet, von leichtem Aschefall wird berichtet. Etwa 400 Personen bleiben weiterhin in Notunterkünften untergebracht.

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15:30 MESZ: In den Dörfern (Lasso und Mulaló) wurden bereits Evakuierungen der Bevölkerung aufgehoben. Ein Überflug des Vulkans mit einem Helikopter hatte ergeben, dass „keine Lahare oder andere potentielle Bedrohungen zu diesem Zeitpunkt gegeben sind“. In El Pedregal (Zone Loreto) bleiben weiterhin 400 Personen in Notunterkünften. Die Behörden betonten, dass sich die Öffentlichkeit nicht von falschen Gerüchten und Panikmache in verschiedenen Medien hinreißen lassen soll und bekräftigte, dass die aktuelle Alarmstufe Gelb eine reine Präventivmaßnahme sei.

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18:50 MESZ: In den letzten 24 Stunden wurden mehrere Emissionen mit niedrigem Aschegehalt erzeugt. Die Aktivität in Bezug auf Seismizität und der Emission SchwefeldioxidSO₂ wird als hoch bezeichnet. Bei einer Erhöhung oder Änderung im Verhalten des Vulkans werden die Behörden einen Sonderbericht herausgeben.

21:15 MESZ: Das Ministerium für Sicherheit gab vor wenigen Minuten bekannt, dass kein Abschmelzen des Gletschers erkennbar ist. Aktuell erreicht die Vulkan Asche über dem Krater eine Höhe von 5 Kilometer, die in westliche Richtung abdriftet. Der Gelbe Alarm bleibt weiter aufrecht erhalten.

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