Paraguay zerstört 227 Hektar große Marihuana Plantage im Grenzgebiet zu Brasilien

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Seit geraumer Zeit breiten sich die Marihuana-Pflanzungen in Paraguay immer weiter aus. Die Anbaugebiete Canindeyú und Amambay entlang der Grenze zu Brasilien gelten dabei als traditionelle Anbaugebiete der Droge.

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Veröffentlicht: Mittwoch, 9. Dezember 2009 | Autor: Michael Unsleber | Aufrufe: 1,602
Themenbereiche: Panorama, Paraguay

marihuanafeldParaguayische Beamte berichteten heute über die Zerstörung einer 227 Hektar großen Marihuana  Plantage im Grenzgebiet zu Brasilien. Auf dem Riesenareal können bis zu 687 Tonnen der Droge angebaut werden.

Die Anlage befand sich in der Nähe des brasilianischen Bundesstaates Mato Grosso do Sul und wurde laut der Nationalen Anti-Drogen-Behörde von Paraguay mit Hilfe  von zwei Hubschraubern des Militärs zerstört.

Die Behörden lobten dabei die Partnerschaft mit der brasilianischen Bundespolizei. Ebenfalls fanden die Beamten 11. 7 Tonnen verarbeitetes Marihuana und über 1 Tonne Marihuana Samen.

Sämtliche Drogen sowie die zum Anbau benötigten Maschinen und Geräte wurden vernichtet.

Die Gebiete Canindeyú und  Amambay entlang der Grenze zu Brasilien gelten mit ihrer dichten Vegetation als traditionelle Anbaugebiete für Marihuana. Hier konzentrieren sich die Marihuana- Plantagen  von Paraguay, das als wichtigster Hersteller der Droge für die ganze Region gilt.

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