Alvaro Uribe: Kolumbien will keine “Berliner Mauer”

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Der Präsident von Kolumbien, Alvaro Uribe, forderte die Regierung von Venezuela auf, keine Spaltung zwischen beiden Ländern herbeizuführen. Kolumbien wird nie eine "Berliner Mauer" an der Grenze bauen, die beide Länder und die Menschen trennt, teilte Uribe am 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer mit.

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Veröffentlicht: Donnerstag, 5. November 2009 | Autor: Michael Unsleber | Aufrufe: 672
Themenbereiche: Kolumbien, Politik & Wirtschaft

UribeDer Präsident von Kolumbien, Alvaro Uribe, forderte die Regierung von Venezuela auf, keine Spaltung zwischen beiden Ländern herbeizuführen. Eine Krise zwischen beiden Ländern könne man nicht mit einer “Berliner Mauer” lösen.

Die Beziehungen zwischen den beiden Anden-Staaten haben seit der Ermordung von neun kolumbianischen Zivilisten und zwei Soldaten in der Nähe der venezolanischen Grenze zu verstärkten Spannungen zwischen beiden Ländern geführt.

Zusätzlich bezichtigte Venezuelas Präsident Hugo Chavez drei gefangene kolumbianische Personen der Spionage.

“Kolumbien wird nie eine Berliner Mauer an der Grenze bauen, unsere Länder können nicht geteilt werden, die Menschen können nicht getrennt werden”, sagte Uribe am 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer.

Die Gewalt an der 2.200 km Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela hat zugenommen. Verbotene kolumbianische Milizen, linke Guerillas, Drogenhändler und Schmuggler arbeiten zusammen. Caracas beschuldigt Bogota  Untätigkeit gegenüber illegalen bewaffneten Truppen, die außer Kontrolle geraten.

Bildquelle: berlin.de

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