Der ewige Evo: Landesweite Proteste gegen Wiederwahl

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Klammert sich mit allen Mitteln an die Macht: Evo Morales (Foto: Archiv)
Datum: 12. Dezember 2018
Uhrzeit: 10:00 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Bolivien missachtet Präsident Evo Morales die Verfassung und strebt nach zwölfjähriger Amtszeit eine Wiederwahl an. Zudem hatte Morales im Februar 2016 ein Referendum verloren, um sich per Verfassungsänderung eine erneute Bewerbung zu ermöglichen. Nachdem sich das Verfassungsgericht vor einem Jahr jedoch über dieses Votum hinweggesetzt hatte und vor wenigen Tagen ebenfalls das oberste Wahlgericht, kommt es zu landesweiten Protesten der Bevölkerung. Am Dienstag (11.) zündeten Demonstranten das Wahlgericht im östlichen Teil von Santa Cruz (Hochburg der Opposition) an, um gegen die Kandidatur von Morales zu protestieren.

Der stellvertretende Innenminister José Luis Quiroga teilte auf einer Pressekonferenz mit, dass eine Gruppe junger maskierter Männer nicht nur die Einrichtungen des Gerichts, sondern auch die Anlagen der staatlichen Telefongesellschaft Entel und die Abteilung für Interne Steuern verbrannt haben. Am Protestmarsch waren rund 4.000 Personen beteiligt, die Justiz hat mit ihren Ermittlungen begonnen.

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