Peru verlängert Ausnahmezustand bis zum 30. November – Update

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Seit Anfang Oktober 2020 findet der internationale Flugverkehr in reduziertem Umfang wieder statt (Foto: Latinapress)
Datum: 29. Oktober 2020
Uhrzeit: 13:55 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Perus Präsident Martín Vizcarra hat eine Verlängerung des nationalen Ausnahmezustands bis zum 30. November angekündigt. Nach seinen Worten muss der Kampf gegen das neue Coronavirus (COVID-19) im Land fortgesetzt werden. „Heute (Mittwoch, 28.) wurde das oberste Dekret zur Verlängerung des Ausnahmezustands verabschiedet, das bis Ende Oktober in Kraft war. Wir verlängern die Maßnahme bis Ende November mit den geltenden Beschränkungen wie Ausgangssperre und das Verbot von Versammlungen“, so das Staatsoberhaupt auf einer Pressekonferenz.

Update:

„Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Peru weiterhin gewarnt. Die Land- und Seegrenzen werden ab 1. November 2020 allmählich geöffnet. Jede Region kann dabei selbst entscheiden, wie sie die Grenzöffnung umsetzt und mit Personenverkehr verfährt.

Seit Anfang Oktober 2020 findet der internationale Flugverkehr in reduziertem Umfang wieder statt. Angeflogen werden derzeit Kolumbien, Ecuador, Panama, Paraguay, Uruguay, Bolivien und Chile. Ab 1. November 2020 werden 25 weitere Flugziele in Süd- und Mittelamerika, der Karibik, USA und Kanada angeflogen, u.a. Mexiko-Stadt, Havanna, Montego Bay, Toronto, Los Angeles, New York und Buenos Aires. Die Flugdauer darf 8 Stunden nicht überschreiten. Eine Wiederaufnahme des Tourismus ist damit nicht verbunden. Reisebüros dürfen seit 1. Oktober 2020 lediglich Reservierungen und damit verbundene Tätigkeiten wieder vornehmen.

Die peruanische Regierung hat den im März 2020 ausgerufenen Ausnahmezustand bis einschließlich 30. November 2020 verlängert. Es gilt in ganz Peru eine nächtliche Ausgangssperre in der Zeit von 23 Uhr bis 4 Uhr. Seit Mitte September dürfen an Sonntagen keine Privatwagen genutzt werden. Zudem gilt an allen Tagen ein Verbot von privaten Treffen auch in Privatwohnungen. Für die Regionen Abancay (Apurímac), Huamanga (Ayacucho) und Huánuco (Huánuco) gilt im Rahmen der „Cuarentena Focalizada“ eine nächtliche Ausgangssperre von 20 Uhr bis 4 Uhr. Kinder bis 12 Jahren sollen das Haus nicht verlassen. Sie dürfen sich jedoch täglich in Begleitung eines Erwachsenen, der im selben Haushalt wohnt, für 60 Minuten im Umkreis von 500 Metern zur Wohnung im Freien aufhalten. Sie müssen dabei eine Mund-Nasen-Maske tragen und eine Distanz von mindestens zwei Metern zu anderen Personen einhalten.

In der Öffentlichkeit müssen alle Personen eine Mund-Nasen-Maske tragen und eine Distanz von mindestens einem Meter zu anderen Personen einhalten“.

Auswärtiges Amt, 29. Oktober

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