Venezuela: Chávez will nach Russland reisen – Milliardenkredit aus Moskau

chavez

Datum: 07. Oktober 2011
Uhrzeit: 07:31 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)
► Wladimir Putin und Präsident Dmitri Medwedew sind gute Freunde

Der an Krebs erkrankte venezolanische Präsident Hugo Chávez will nach Moskau reisen. Dies hat der bolivarische Führer nach einem Treffen mit der in Caracas weilenden russischen Delegation bekannt gegeben. Gleichzeitig teilte er mit, dass sein Land einen weiteren Kredit über vier Milliarden US-Dollar erhält.

„Ich sollte bald in Moskau sein, vielen Dank für die Einladung an Wladimir Putin. Mir geht es hervorragend und ich denke, dass ich nach dem Ende dieser Phase der Rekonvaleszenz nach Russland reise. Wie schon Fidel Castro sagte, ich befinde mich auf dem optimalen Weg der Besserung“, so das Staatsoberhaupt während einer feierlichen Zeremonie mit der russischen Delegation.

„Wir erhalten weiter vier Milliarden Dollar aus Russland. Sie dienen der militärtechnische Kooperation. Zwei Milliarden werden im nächsten Jahr zur Verfügung gestellt, zwei weitere folgen 2013. Die endgültige Abmachung wird am am 6. und 7. Dezember in Moskau unterzeichnet. Wir drohen genau wie Russland niemanden, aber wir haben jedes Recht und Souveränität um unsere Streitkräfte auszurüsten. Wir werden auch weitere 6,5 Milliarden Dollar Kredit für die Entwicklung der Infrastruktur beantragen. Wladimir Putin und Präsident Dmitri Medwedew sind gute Freunde“, erklärte der Präsident.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden. Bildnachweis: Screenshot

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    urifranz

    Hat Venezuela denn keine anderen Sorgen als Waffen zu kaufen, wo weit und breit keine „Feinde“ vorhanden sind. Wie wärs mit Wohnungen – Kanallisation – Wasser , Kläranlagen, desolate Straßen und Brücken in Ordnung bringen, Kindergeld – soziale Einrichtungen. Herr Chavez, sie stehen an der Grenze vom Leben zum Tod, wann kommt der klärende Verstand ihrer sozialen Verantwortung. Seit 40 Jahren beobachte ich ihr Land. In Petare, der größten Armutssiedlung hat sich auch unter Präsident Chavez nichts verändert. Armes Venezuela, das so schön sein könnte und dazu noch wohlhabend. Es hat nichts anderes im Sinn als sich zu verschuldet für Waffen die keiner Brauch.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!