US-Senator Marco Rubio: Weitere Sanktionen gegen die Regierung von Venezuela

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Der 43-Jährige wies darauf hin, dass die Republikaner bei den Kongresswahlen vor wenigen Tagen nach dem Abgeordnetenhaus auch wieder die Mehrheit im Senat erobert haben (Foto: Archiv)
Datum: 09. November 2014
Uhrzeit: 07:58 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Bereits im März dieses Jahres hat US-Senator Marco Antonio Rubio (Florida) Venezuelas Präsidenten Maduro für den Tod von mehreren Menschen während den Massendemonstrationen im südamerikanischen Land verantwortlich gemacht und war die treibende Kraft für die Verhängung von Einreiseverboten gegen mehrere Beamte. Anlässlich eines Besuchs in Kolumbien hat der Republikaner die Friedensgespräche der Regierung von Präsident Santos mit der Terrororganisation FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) gelobt und darauf hingewiesen, dass die Hilfe Venezuelas gegenüber der kriminellen Organisation zum seit über 50 Jahre andauernden bewaffneten Konflikt beigetragen habe.

„Ohne die Unterstützung Venezuelas wäre die FARC längst am Ende“, so Rubio in einem Interview. „Die Frage des Friedens müssen die Kolumbianer lösen, nicht die Amerikaner und so ist es nur verständlich, dass die Vereinigten Staaten nicht in die Verhandlungen mit einbezogen werden“, fügte der Sohn kubanischer Einwanderer hinzu.

Der 43-Jährige wies darauf hin, dass die Republikaner bei den Kongresswahlen vor wenigen Tagen nach dem Abgeordnetenhaus auch wieder die Mehrheit im Senat erobert haben und nun beide Kammern des US-Parlaments kontrollieren. „Nach unserem Sieg werde ich weitere Sanktionen gegen die Regierung von Venezuela vorschlagen. Ich beurteile die Situation in Venezuela als sehr schlecht. Die Führer dieses Landes sind inkompetent – beginnend mit Nicolás Maduro. Es ist bedauerlich, dass Venezuela zunehmend aussieht wie Kuba. Fast alle aktuellen Führer dieses Landes sind korrupt und haben sich mit den schlimmsten Führern dieser Welt verbündet. Es ist zwingend notwendig, dass die Welt aufwacht und auf die Situation in Venezuela reagiert“, bekräftigte der Senator.

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Mit dem Gewinn der „midterm elections“ und der Mehrheit in beiden Häusern durch die Republikaner in den USA KÖNNTE sich eine Verschlechterung der Beziehungen der USA zu Venezuela ergeben. Ich bin überzeugt, dass die Republikaner die verbalen Ausfälle eines HCF gegen George W. Bush nicht vergessen haben.
    Die Kritiker gegen Venezuela kamen in der letzten Zeit meistens aus dem Repräsentantenhaus. Vielleicht, mit republikanischer Mehrheit, demnächst auch aus dem Senat der USA. Evtl. müssen sich die chavistischen Großkotzer in Caracas ziemlich in ihrer Kritik an den USA mässigen um nicht noch ein Embargo seitens der USA, auch teilweise, zusätzlich zu den niedrigen Ölpreisen auch hinzunehmen.

    • 1.1
      Martin Bauer

      Unter anderem werden die „Grosskotzer“ auch in den USA nicht mehr so sicher sein, wo einige von Ihnen beachtliche Besitztümer ihr Eigen nennen.
      Eine republikanisch geführte U.S. Regierung ist die einzige vage Hoffnung, die ich für Venezuela sehe. Von Europa hat das Land nichts gutes zu erwarten. Dort schickt sich gerade ein militanter Chavista an, in Spanien politisches Gewicht zu gewinnen. Das fehlte gerade noch, dass dort eine PSUS an die Macht kommt. Dann wäre mal wieder eine Legion Condor gefragt, aber eine demokratisch kommandierte.

  2. 2
    fideldödeldumm

    Habe in einem Online-Magazin einer deutschen Tageszeitung gelesen, dass Rubio Ambitionen auf das Präsidentenamt hat. Dann können sich die Roten in Venezuela und Kuba aber warm anziehen.

    • 2.1
      Martin Bauer

      Solche Ambitionen haben viele. Und falls er es wirklich schafft, zerren sofort Lobbyisten von allen Seiten an ihm. Lauwarme Kompromisse bleiben da nicht aus. Dennoch braucht es endlich mal wieder einen Präsidenten mit klarem Blick für die Realität und der Fähigkeit, den richtigen Weg micht nur aufzuzeigen sondern auch zu gehen. Der letzte, der das hervorragend konnte, war Ronald Reagan, der Alptraum der Warmduscher und Sozialromantiker.

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