Venezuela: Öffentliche Krankenhäuser können keine Operationen durchführen

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Rückgang von Medikamenten auch in den öffentlichen "Centros Públicos" in Höhe von 70 Prozent (Foto: Twitter)
Datum: 14. März 2017
Uhrzeit: 16:33 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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Seit fast zwanzig Jahren üben die Sozialisten im südamerikanischen Land Venezuela die Kontrolle über (Fast) alles aus. Wirtschaftlicher Analphabetismus hat dazu geführt, dass das einst reichste Land Lateinamerikas Land aufgrund fehlender Devisen nicht mehr in der Lage ist, überlebenswichtige Produkte wie Nahrungsmittel und Medikamente in ausreichender Menge zu importieren. Besonders die Ärmsten der Armen leiden unter dem unfähigen Regime, aktuelle Zahlen sind alarmierend. Laut einer von der Nationalversammlung und der Ärztevereinigung durchgeführten Umfrage können mehr als die Hälfte der Operationssäle der öffentlichen Krankenhäuser keine Operation durchführen.

Landesweit wurden die Datensätze in 23 Krankenhäusern in jeder Landeshauptstadt, alle Universitätskliniken, 371 öffentliche und private Registraturen, 92 Krankenhäuser Typ II, Typ III, Typ IV (große Krankenhäuser) ausgewertet, die Lage wird als akut bezeichnet. Demnach leiden 78% der öffentlichen Gesundheitszentren an Medikamenten-Mangel, 94% der CT-Scanner funktionieren nicht und der Labor-Geräteausfall liegt bei 97%.

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  1. 1
    thor

    wann gibts endlich xxxxxxxxxxx Ach so, dazu sind die ja zu feige, oder war´s weil die zu faul sind? Oder liegt´s an beidem? Oh je, lieber 12h Schlange stehen vor leeren Regalen und danach nochmal die Mülleimer plündern…Hehe, man soll ja nicht gehässig sein, aber die knapp 30 Millionen xxxxxxxxxxx haben es wirklich nicht anders verdient. Wir könnten doch noch alte abgelaufene und minderwertige Altmedikamente teuer verkaufen (natürlich nur gegen BARES…), bin mir sicher, die würden das zu völlig überteuerten Preisen an Ihre Mitbürger weiterverscherbeln…, so sindse halt, die Latinos….

    • Abgesehen von Deinen menschenverachtenden Äußerungen (Altmedikamente an Karnickel verkaufen) muß das Volk tatsächlich mal „wach“ werden! Desweiteren
      , wer soll den „abgelaufenen Mist“ überhaupt bezahlen? Diese „Scheißgrundidee“ scheitert schon im Ansatz!

    • 1.2
      Pelle

      Um einen Krieg zu führen, braucht man auf beiden Seiten Waffen. Auch für einen Bürgerkrieg. Die Waffen hat nur die GNB und die Colectivos, nicht „das Volk“. Das mit den Mistgabeln war vor ein paar Hundert Jahren, davon hat dieser menschenverachtende Troll aber noch nichts gehört.

      • 1.2.1
        traga nikel

        Wer möchte denn schon Krieg ??? ich denke die wenigsten von diesen venezolanischen Intelligenz – Bolzen . Die sind ja schon mit einer schwarzen Plastiktüte voll Müll die glücklichsten Menschen im sozialistischen Paradies.
        Habe selbst erlebt wie ca. 800 Personen in einer Schlange stehend vor 3 Soldaten vor Angst sich fast in die Hosen geschissen haben das spricht Bände.
        Was kann und soll man von solchen Ei……losen ach so armen halb verhungerten Menschen erwarten ??

      • 1.2.2
        kefchen

        man kann ja vielleicht auch mal einen generalstreik ohne waffen fuer eine woche machen, wo im ganzen land nichts mehr laeuft, vielleciht wacht dann jemand auf.

  2. 2
    Gringo

    Nicht nur Analphabeten in Wirtschaftsfragen.

  3. 3
    Hp

    Hmmm list man in amerika21 (dot) de vom 17.3 soll ja die medizinische Versorgung in Venezuela blenden sein :D

    • 3.1
      Malte

      Tja, wer Lügenmeldungen liebt, liest Pseudo-Portale

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