Die Zahl der internationalen Touristen in Mexiko belief sich im Februar auf 3,8 Millionen Personen, was laut Angaben des Nationalen Instituts für Statistik und Geografie (Inegi) einem Anstieg von 4,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allerdings sank der durchschnittliche Ausgabenbetrag pro Besucher, was auf eine Veränderung im Tourismusverhalten hindeutet. Der Aufschwung im Tourismus ist Teil der Etablierung des Landes als eines der wichtigsten globalen Reiseziele, wenn auch mit gemischten Signalen bei den Einnahmen pro Besucher. Die Zahl der internationalen Touristen – im Ausland ansässige Personen, die in Mexiko übernachten – stieg im Februar an und untermauerte damit den positiven Trend in der Branche. Zählt man diejenigen hinzu, die das Land ohne Übernachtung besuchten, lag die Gesamtbesucherzahl bei über 8 Millionen Personen, was einem Wachstum von 8,5 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg spiegelt eine größere internationale Mobilität und die anhaltende Attraktivität Mexikos als Reiseziel wider, insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Erholung des Tourismus.
Tourismus-Einnahmen steigen, aber geringere Ausgaben pro Reisendem
In wirtschaftlicher Hinsicht beliefen sich die Deviseneinnahmen aus dem internationalen Tourismus im Februar auf rund 3,006 Milliarden Euro, was einem leichten Anstieg von 0,4 % im Jahresvergleich entspricht. Die durchschnittlichen Ausgaben pro internationalem Reisenden lagen jedoch bei rund 375 Euro, was einem Rückgang von 7,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Diese Entwicklung deutet auf einen Anstieg des Tourismus mit geringeren Ausgaben oder kürzeren Aufenthalten hin.
Mexiko behauptet seine globale Bedeutung im Tourismus
Im Gesamtjahr 2025 empfing Mexiko 47,8 Millionen internationale Touristen, was einem Wachstum von 6 % gegenüber 2024 entspricht und es dem Land ermöglichte, sich als das sechstmeistbesuchte Land der Welt zu etablieren. Das Statistiksystem des Inegi basiert auf den methodischen Empfehlungen der Weltorganisation für Tourismus, wodurch die internationale Vergleichbarkeit der Daten gewährleistet ist. Der Kontrast zwischen dem Anstieg der Besucherzahlen und dem Rückgang der durchschnittlichen Ausgaben weist auf eine zentrale Herausforderung für die Branche hin: die Rentabilität des Tourismus zu verbessern, ohne dabei an Volumen einzubüßen.







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