Argentinien bezeichnet Großbritannien als rückständige Kolonialmacht

kirchner

Datum: 17. Juni 2011
Uhrzeit: 05:07 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Kolonialismus im XXI. Jahrhundert gehört der Vergangenheit an

Angesichts des ungelösten und schwelenden Konflikts um die Falkland-Inseln hat die argentinische Präsidentin Cristina Elisabet Fernández de Kirchner Großbritannien am Donnerstag (16.) als „primitive und rückständige Kolonialmacht“ bezeichnet. Kirchner reagierte damit auf Äußerungen des britischen Premierministers David Cameron, der die Malvinas als britisches Territorium bezeichnete.

Das argentinische Staatsoberhaupt nannte die Aussagen des Premierministers „eine Geste der Arroganz  und ein Zeichen der Mittelmäßigkeit, fast der Dummheit“. Großbritannien bleibe nach ihren Worten eine „grobe Kolonialmacht, die sich im Niedergang“ befindet.

„Wir sagen dies ohne zu ermüden. Nach mir kommen unsere Kinder, die ebenfalls unseren Anspruch auf die Falkland-Insel erheben werden. Großbritannien ist eine grobe Kolonialmacht im Niedergang. Kolonialismus im XXI. Jahrhundert gehört der Vergangenheit an. Wir beziehen uns auf  internationalas Recht, deshalb gibt es an unseren Ansprüchen keinen Zweifel“, so die Präsidentin.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Birte Röder

    Diese Frau hat ja so Recht. Ein rückständig denkendes Volk, welches noch nicht begriffen hat, dass man im XXI. Jahrhundert lebt. Was haben diese Menschen auf den Malvinas zu suchen ?

  2. 2
    rolli

    die Briten wären ja schön blöd, auf die Falklands zu verzichten…Öl…., Gas…., unterseeische Bodenschätze….,

    • 2.1
      Birte Röder

      Aber diese Inseln gehören denen doch nicht. Durch Diebstahl angeeignet und bis heute frech behalten.

  3. 3
    albert giel

    Kein Zweifel, die Malvinas gehören Argentinien. Nur Berufskolonialisten behaupten in ihrer arroganz das Gegenteil.Profitgier läßt grüßen!

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