Venezuela verkaufte 73 Tonnen Gold an die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate

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Venezuela hat bei Gläubigern Schulden in Milliardenhöhe (Foto: Archiv)
Datum: 07. Februar 2019
Uhrzeit: 08:21 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Angesichts des dramatischen Rückgangs ihrer Öleinnahmen und wachsender US-Sanktionen hat das venezolanische Regime im vergangenen Jahr 73 Tonnen Gold an die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei verkauft. Dies gab am Mittwoch (6.) Carlos Paparoni, der zum Wirtschafts-Team (Finanzausschuss) von Interimspräsident Juan Guaidó gehört, bekannt. Paparoni beklagte, dass der Verkauf ohne die Zustimmung der vom Volk gewählten Nationalversammlung erfolgte und damit verfassungswidrig war.

„Wir werden die Staaten, die Präsident Guaidó anerkannt haben, um Zusammenarbeit bitten und versuchen, alle finanziellen Aktionen auf der Grundlage von Gold zu blockieren (….). Die Verhinderung des Diebstahls von Volksvermögen ist unsere oberste Priorität“, so Paparoni in einem Interview mit „Reuters“. Nach seinen Worten konnte bereits die geplante Rückführung von mehreren Tonnen Gold, das sich in den Tresoren der „Bank of England“ befindet, verhindert werden. Der Abgeordnete der Opposition verurteilte auch, dass das Maduro-Regime 127 Millionen Euro auf mehrere Konten einer russischen Bank überwiesen habe. Zudem gibt es weitere Konten bei Banken in Russland, China und der Türkei, die Höhe der Einlagen wird gerade ermittelt.

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  1. 1
    Peter Hager

    Guaidó sollte allen Venezuela ausbeutenden Schurkenstaaten verbieten, Flugzeuge über Venezuela fliegen oder dort landen zu lassen. Ebenso ein striktes Einreiseverbot für Bürger dieser Länder. Zuwiderhandlungen sollten als kriegerischer Akt gewertet werden.

    Im übrigen steht auf den Ankauf von Diebesgut Gefängnis.

    • 1.1
      noesfacil

      Guaidó kann leider niemanden irgend etwas verbieten.
      Er hat weder irgend eine Grundlage, geschweige denn die Macht dazu.
      Mit Ausnahme der „noch“ moralischen Grundlage selbstverständlich.
      Ein derartiges Flugverbot, wie Sie (auch alias M. Bauer) hier schon mehrfach forderten, wird sich wohl nur auf Grundlage eines UN- Beschlusses realisieren lassen. Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft, dass es jemals zu einem derartigen Beschluss, vor dem Hintergrund des russischen und chinesischen Vetorechts kommt.
      Machen Sie doch mal irgendwelche pragmatischen Vorschläge, si!
      Ich sage Ihnen was helfen würde, aber dazu fehlen den Venezolanos die sog. „cojones“.
      Helfen würde der bewaffnete Widerstand aus dem Untergrund und zwar auf gröbste- mögliche Art (ist sehr hässlich und blutig und wird auch Unschuldige treffen). Aber der jetzigen Clique muss der berühmte A. auf Grundeis gehen, jeden Tag, jede Minute (so wie dies Castro, Che Guevara und die Rebellengruppe auf Cuba in den 1950 mit der Batista- Clique gemacht haben, nur diesmal umgekehrt), aber davon sind die dort in Venezuela noch Lichtjahre entfernt. Und warum, weil denen der unbedingte Wille, sprich die Überzeugung (die Ideologie) fehlt. Der Venezolaner ist es seit jeher gewohnt, dass „Ausländer“ gegen teilw. gute Bezahlung die Drecksarbeit erledigen. Ich bin leider für solche „Stunts“ zu alt und damit unfähig.

  2. 2
    Der Bettler

    ich bin genauso sauer auf diese ausgeburt von boshaftigkeit dieses menschen.sperrt die grenze für hilfsgüter,vernichtet das land total innerhalb 6 jahren,und jetzt verscherbelt er noch das letzte volkseigentum an gold.was der dem land venezuela und dessen menschen angetan hat,ist unbeschreiblich,und mit keinen knast der welt wieder gut zu machen.ich lebe mitten unter ihnen und muss mir jeden tag die abgemagerten kinder und kranken menschen ohne med.hilfe ansehen.das tut weh bis ins innerste.und es stimmt,die menschen sterben wie die fliegen weil es keine medikamente für die einfachsten krankheiten gibt,die unbehandelt zum tod führen können.da die leute so schon geschwächt und keine abwehrkräfte mehr haben,ist es noch viel schlimmer. was ich diesen führer an den hals wünsche möchte ich lieber nicht hier schreiben.

    • 2.1
      noesfacil

      @Bettler: Ihr Beitrag ist erschütternd. Das Schlimmste an der Sache ist, dass wenn es „nur“ um Boshaftigkeit gehen würde, wäre die ganze Angelegenheit einfach zu handhaben, aber nein, es geht hier um grundhaft falsche vordergründig pseudo- sozialistische Ideologie, um sich selbst und seinesgleichen auf obszönste Weise zu bereichern. Und natürlich organisiert von Cuba, weil es für die die einzige Chance ist irgendwie wirtschaftlich zu überleben. Daher ist die Sache mit einem Hr. Guaidó noch lange und bei Weitem nicht erledigt. Die werden sich mit allen, wirklich allen zur Verfügung stehenden Mitteln wehren, um den widerlich menschenverachtenden Status Quo so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.
      Sie sollten mal lesen was hier so z.B. im Berliner TSP- Online von irgendwelchen Sozialismusromantikern, blidnwütigen Ideologen und/ oder Alt- Kommunisten dazu von sich gegeben wird und welche Debatten man mit diesen Individuen führen muss. Die glauben in der Tat, in ihrer blindwütigen Ideologie, Menschenfreunde und fortschrittlich zu sein. Pfui Teufel, was für ekelerregende Heuchler!

  3. 3
    Peter Hager

    Ich wüßte nicht, warum der rechtmässige Präsident einer Nation kein Flugverbot für ausländische Flugzeuge über dem Territorium seines Landes verhängen dürfte. Die UN geht dies nichts an. Die Macht zur Durchsetzung fehlt Guaidó natürlich. NOCH!

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