Peru: 147.000 Hektar Regenwald abgeholzt

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Um Platz für Viehweiden zu schaffen werden zunächst kleinere, dann größere Bäume entfernt und dann wird das Feuer genutzt, um Platz für Landwirtschaftsflächen zu schaffen auf der sich Nutzvieh selbständig von Pflanzen ernährt (Foto: Latinapress)
Datum: 02. Februar 2020
Uhrzeit: 14:16 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
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Autor: Redaktion
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Laut Angaben der peruanischen Umweltministerin Fabiola Muñoz wurden im Jahr 2019 rund 147.000 Hektar Wald im südamerikanischen Land abgeholzt. Nach ihren Worten ist die Zahl niedriger als 2018, wo die abgeholzte Fläche 154.766 Hektar betrug. Die Ministerin erwähnte, dass der illegale Holzeinschlag in der peruanischen Regierung ein schwebendes Thema ist. Sechsundsechzig Prozent der Holzexporte Perus stammen nach Angaben der Forstaufsichtsbehörde (Osinfor) aus illegalen Quellen.

Die Fläche des Amazonas-Regenwaldes in Peru beträgt 68.422.585 Hektar und nimmt 53,24 Prozent der Gesamtfläche des Landes ein. Im Zeitraum von 2001 bis 2018 gingen laut peruanischem Umweltministerium 2.284.889 Hektar Amazonas-Regenwald verloren.

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