Ältester Mann der Welt soll in Peru leben

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Der angeblich älteste Mann der Welt erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass zu seinen Geheimnissen der Vitalität eine Ernährung mit viel Obst und Lammfleisch gehöre (Fotos: Governo do Peru)
Datum: 11. April 2024
Uhrzeit: 14:22 Uhr
Ressorts: Panorama, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Laut dem Guinness-Buch der Rekorde ist der älteste heute lebende Mensch der Welt ein 111-jähriger Brite. Er hatte diesen Monat den Titel erhalten, nachdem der 114-jährige Venezolaner Juan Vicente Pérez Mora gestorben war – er hatte den Rang am 4. Februar 2022 erhalten, als er 112 Jahre und 253 Tage alt war. Die peruanischen Behörden wollen nun, dass der Peruaner Marcelino Abad, der 124 Jahre alt sein soll, den Guinness-Weltrekord für den ältesten Menschen der Welt erhält. Demnach wurde Marcelino im Jahr 1900 geboren. Die peruanische Regierung hat erklärt, dass sie Abad bei der Eintragung in das Guinness-Buch helfen wird. Die Überprüfung der Auszeichnung erfordert eine gründliche Prüfung offizieller Dokumente und anderer Beweismittel durch ein Expertenteam.

Der angeblich älteste Mann der Welt erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass zu seinen Geheimnissen der Vitalität eine Ernährung mit viel Obst und Lammfleisch gehöre, heißt es in einer Erklärung des Rentenprogramms, dem Abad angehört. Damals lebte er auf einem Bauernhof, als er einen Unfall erlitt, nachdem Teile einer Mauer auf ihn gefallen waren – durch den Unfall konnte Abad nicht mehr vollständig gehen. Der Peruaner musste daraufhin den Ort verlassen und wurde von der Regierung betreut. Heute lebt er in einem Altenheim in der zentralen Region von Huanuco, einer Stadt rund 400 Kilometer von der peruanischen Hauptstadt Lima entfernt.

Nach Angaben der peruanischen Regierung entwickelte Abad „einen gesunden Lebensstil und inneren Frieden, der sich in seiner guten Gesundheit und freundlichen Persönlichkeit widerspiegelt. Dies ermöglichte es ihm, mit Ausdauer und Geschick 12 Lebensjahrzehnte zu überwinden“, und „am 5. April blies er 124 Kerzen aus“. Der Jubiliar, der in der kleinen Stadt Chaglla geboren wurde, hat sich auch das Kauen von Kokablättern angewöhnt, eine Tradition in den Andengemeinden des Landes.

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